2015



Visions by Heart

Alle Urheberrechte geschützt • All Rights Reserved • Mona Harun Mahdavi 2008 - 2016



Denkzeit mit Herz

Kunst ist das Bemühen, neben der wirklichen Welt eine menschlichere Welt zu schaffen.
Andrè Maurois





Erhältlich über www.visiorama.de




Wir, Erdeaner

Ein Buch für Erdenbewohner, und solche die es werden wollen.
Gedichte und Gemälde von Mona Harun Mahdavi  

 ISBN:  978-3-00-046338-9   Wälischmiller Druck und Verlags GmbH Dingolfing
Originalausgabe 2014 - Taschenbuch, 80 Seiten in Farbe

Ich wünsche den Lesern, die Kraft der Liebe für diese wunderbare Welt und den Willen für die Beschreitung des Erdeaner-Weges.
  
Das "Wir, Erdeaner" Interview für "Hinter den Schlagzeilen", 
das Magazin für Kultur und Rebellion von Konstantin Wecker:
Link zum Interview                                                                       

Deutsche National Bibliothek
Link zu "Wir, Erdeaner"


Vielleicht ist die Kunst das Gespräch der Welt mit sich selbst - durch das Medium Künstler.“
Norbert Kricke

Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt.
Fernando Botero 




Dezember 2015

Noch einige Berichte für die Vorneujahrstage:
LINK:
http://lebenundlebenlassen.org/zeitschrift/ 


LIEBE BESUCHER, 



  EIN FROHES FEST DER LIEBE 
UND ALLES GUTE FÜR DAS KOMMENDE NEUE JAHR 2016. 
DAS HEILIGE JAHR DER BARMHERZIGKEIT UND DES FRIEDENS.
LOVE & PEACE
Merry Christmas! • Joyeux Noël! 

Mein persönlicher Dank 2015 geht an: 
Andreas Armin D`Orfey,  an Jutta Christ (Danke für alles und für den grünen Drachen ;-), 
an Arena 13, an die Stadt Kirchberg und an die Gäste meiner Ausstellungen, an Kai-Iris, Danke an Familie Bohn für die schönen Fotos, an Herr Johann, Danke für die ermutigenden Kommentare und die Gästebucheinträge, lieben Dank an Familie Walch, an Sybille Zippold und Familie, an Frau Fanderl für die guten Tipps,  an Gisela Wagner, an meine liebe Familie und meinen Ehemann Markus.  Und Danke an die Helden des Jahres 2015, die zahlreichen Bürger, die sich für die Menschen in Not tatkräftig eingesetzt haben. Ohne sie hätte man vieles nicht geschafft. 







Besinnliche Adventszeit mit einem Text von Christoph Sieber und einer Weiterführung von mir   

Auszug aus seinem Programm "Hoffnungslos optimistisch" 

Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist.
Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass der Spiegel schreibt, dass Deutschland endlich in der Normalität angekommen ist, wenn es sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt.
- Die Beteiligung an Kriegen darf nie zur Normalität werden.
Ich kann es nicht glauben, dass Verteidigungsministerin Frau von der Leyen, auf die Frage eines Journalisten, ob denn eine Fußball WM 2018 in Russland denkbar wäre, antwortet: "...Deutschland wird auf jeden Fall schießendes Personal schicken." Das ist nichts anderes als die Verharmlosung von Kriegen.
Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass in Europa das Recht des Stärkeren gilt wenn hunderttausenden der Zugang zu Bildung und zum Gesundheitssystem einfach verwehrt werden.
Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass die Würde des Menschen antastbar ist. Denn die Würde des Menschen steht täglich zu zehntausenden bei der Tafel an um unsere Reste zu essen.
Die Würde des Menschen krepiert vor Lampedusa und die Würde des Menschen stirbt im Krieg. Und zwar in jedem Krieg. Weil der Krieg keine Würde kennt. Nicht die der Täter und auch nicht die der Opfer. Ich will mich nicht an die Barbareien der globalisierten Welt gewöhnen. Nicht an die Ausbeutung anderer Länder, den Waffenhandel, die Unterstützung brutaler Diktatoren und Handlanger. Ich will mich nicht flüchten in den Zynismus derer die rufen: "...da kannste nix machen, das war schon immer so." Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass es so was wie Alternativlosigkeit gibt, weil es immer Alternativen gibt. Weil es das Wesen der Demokratie ist, dass es so etwas wie Alternativen gibt. Und ich will nicht in einer Welt leben in der man tatsächlich glaubt, wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht. Ich möchte mich mit all dem nicht abfinden. Und ich möchte nicht in einer Welt leben in der Menschen die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden, ausgerechnet von denen die der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen. Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die selbst keine haben. Es gibt die Unschuld des Nichtwissens nicht mehr. Wir wissen, dass der Wohlstand auf Unrecht aufgebaut ist. Wir wissen, dass wir die Erde zerstören und wir können auch längst nicht mehr ignorieren, dass andere arm sind weil wir reich sind. Wir werden uns nicht rausreden können mit dem immer gleichen: "...davon haben wir nix gewusst."
Nein. Wir werden es gewusst haben. Und ich frage mich am Ende, was wird man über uns sagen, in zwanzig, dreißig Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Die die zugeschaut haben, wie schon so oft? Werden wir die gewesen sein, die einfach weiter gemacht haben weil es so bequem war? Oder werden wir die gewesen sein, die gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt haben und die Reißleine gezogen haben als es noch nicht zu spät war?
Ich bin mir nicht sicher aber eines weiss ich gewiss - Siri hat darauf keine Antwort.

(MHM):
Und ich werde mich nicht daran gewöhnen, dass Neonazis offensichtlich von der Polizei verschont bleiben.
Im August 2015 haben Münchner Polizisten auf der Putzbrunnerstraße in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft einen Autofahrer kontrolliert. Siehe da, er hatte Brandbeschleuniger, ein Nachtsichtgerät, eine Axt und ein Messer mit sich geführt. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer ein bekannter, bereits straffällig gewordener Neonazi aus Rosenheim ist. Und was hat die Münchner Polizei unternommen? Diesen Mann vorläufig in Gewahrsam genommen oder eine Anzeige geschalten? Nichts von all dem. Wenn man sich die Gesinnung des Bayerischen Innenministers anschaut, ist es kein Wunder.
Ich werde mich nicht daran gewöhnen, dass gerade nach den NSU Verbrechen, immer noch mit zweierlei Maß gemessen wird. Man stelle sich vor, sie hätten einen Ausländer mit so einer Ladung im Auto erwischt…
Wer sich daran gewöhnt, gewährleistet die Untergrabung der Demokratie durch kriminelle Machenschaften von Staatsbediensteten. 

Ich werde mich auch nicht daran gewöhnen, dass VerlegerInnen wie Liz Mohn (Bertelsmann/Opium für´s Volk) und Friede Springer die eigentlichen, aber vom Volk nicht gewählten, Staatsoberhäupter sind.
Ich werde mich auch nicht daran gewöhnen, dass der Einzelne nicht fähig dazu ist sein Konsumverhalten zu überdenken. Ich werde mich nicht daran gewöhnen, dass unsere Meere überfischt werden, Bäume sinnlos gerodet werden unsere wunderbare Tierwelt zugrunde geht, und all dies nur wenige Menschen bekümmert.
Ich werde mich nicht daran gewöhnen, zu wissen, dass wenn wir uns nicht endlich umgewöhnen, es im Jahre 2020 soweit kommen wird und die physikalischen Gegebenheiten sich gegen uns und alle anderen Lebewesen richten werden.
Wer sich solchen Gewohnheiten weiter beugt, der ist bereits der ganzen lebensverachtenden Verblödungsmaschinerie auf den Leim gegangen. Wer sich von Verrückten regieren lässt muss selber blind sein.


Link zum Programm "Hoffnungslos optimistisch"
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2517744/Christoph-Sieber-Hoffnungslos...#/beitrag/video/2517744/Christoph-Sieber-Hoffnungslos... 

An alle offensichtlich rechtsorientierten und anders fehlorientierten Vorprimaten:Verleumdung, beleidigende üble Nachrede, falsche oder herabsetzende Tatsachenbehauptungen
und Verhetzungen sind Straftaten! Also aufgepasst.




 
Tag der Menschenrechte in Ingolstadt

Termin: Sonntag 06.12.2015      
Beginn: 10.30 Uhr    
Wo: Stadttheater Ingolstadt, Schlosslände 1
Link zum Programm:
http://amnesty-ingolstadt.de/termin/tag-der-menschenrechte-2015/ 









Als Menschenrechte werden subjektive Rechtebezeichnet, die jedem Menschen gleichermaßen zustehen. Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet und dass dies egalitär begründeten Rechte universell, unveräußerlich und unteilbar sind. Die Idee der Menschenrechte ist eng verbunden mit dem Humanismus und der im Zeitalter der Aufklärung ntwickelten Idee des Nuturrechts.
In einem weiteren Sinne ist der Begriff „Menschenrechte“ auch als Erweiterung zu den „Bürgerrechten“ zu verstehen: Er steht dann für Grundrechte, die unabhängig von der Staatsangehörigkeit allen Menschen zustehen.
Die Universalität im Menschenrecht steht für Allgemeingültigkeit. Das heißt, dass Menschenrechte überall für alle Menschen gültig sind.
In Deutschland ist die Egalität ein verfassungsmäßiges Recht. Es darf also niemand wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder wegen seiner Behinderung benachteiligt oder bevorzugt werden.
Ergänzend zum Grundsatz der Universalität der Menschenrechte wird auch der Anspruch ihrer Unteilbarkeit erhoben. Menschenrechte müssen demnach stets in ihrer Gesamtheit verwirklicht sein. Eine Umsetzung von Freiheitsrechten ist nicht möglich, wenn nicht gleichzeitig das Recht auf Nahrung verwirklicht ist. Umgekehrt geht die Verletzung wirtschaftlicher oder kultureller Rechte, etwa Zwangsvertreibung, Verbot von Sprachen oder Entzug von Lebensgrundlagen, in der Regel auch mit der Verletzung bürgerlicher und politischer Rechte einher.

Im vergangenen Jahr war Frau Dr. Auma Obama zu Gast (siehe meinen Bericht vom Dezember 2014)


Das Audi Forum in Ingolstadt präsentiert den Film "Taxi Teheran" am 10.12. und am 16.12.2015    20.00 Uhr - 23.00Uhr
Nähere Informationen: http://amnesty-ingolstadt.de/termin/filmvorfuehrung-taxi-teheran/



LESSING ADIEU
Vernunft in fanatischer Zeit
von  Gert Heidenreich©
Es gibt einen Augenblick in der Geschichte unseres Landes, der es wert wäre, in die Annalen einzugehen als deutsche Rarität. In jenem Augen- blick schien es, als legte diese Nation ihre Maske ab, und darunter käme nicht die durch die eigene Geschichte erworbene Fratze zum Vorschein, sondern ein geheiltes menschliches Antlitz, in dessen Zügen sich Vernunft und Wohltat abzeichneten. Es war dies der 30. August 2015, an dem Angela Merkel in ihrer jährlichen Sommerpressekonferenz den verängstigten, bedrohten und verelendeten Flüchtlingen die deutsche Tür öffnete und ihren Landsleuten versicherte: Wir schaffen das.
Unvermutet und mit schöner Offenheit hat sie damit nach der Friedenspolitik von Willy Brandt zum ersten Mal wieder ein Deutschland reprä- sentiert, das lächelnd die weltweit gepflegten Karikatur-Klischees von Pickelhaube und Knobelbecher löschte; ein Deutschland der Zuwen- dung und Zuversicht, so, als wären wir eine christliche Nation. Selbstverständlich war dieser Satz, der als Feststellung formuliert ist, eine Kondition. Selbstverständlich stand er nicht als Tatsache, sondern als zur Gewissheit verkleidete Hoffnung im Raum. Selbstverständlich war er eine vorweg genommene Utopie als Auftrag.
Viele sind ihm gefolgt. Polizisten, freiwillige Helfer, soziale Dienste. Ihretwegen geriet das Wort Willkommenskultur in die Schlagzeilen, mit der Folge, dass unser Land mit einem Mal als stupor mundi, als Staunen der Welt, betrachtet wurde. Die Präzeptoren, die eben noch in der Griechen- landkrise als Europas Feldwebel verhässlicht waren – nun plötzlich eine Albert-Schweitzer-Nation?
Keine Sorge, liebe Nachbarn in Europa, es war nur ein Versuch, und die politische Klasse, die sich so gerne an die Erfolge der Bundeskanzlerin gehängt hatte, bog – die einen still und heimlich, die anderen mit Gebrüll – ab auf andere Pfade. Es war, als wäre Goethes Mephisto auf den Plan getreten und hätte konstatiert: Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; / Weh dir, dass du ein Enkel bist!
Die Kanzlerin, mutiger und menschlicher als ihr Kabinett, sah hinter sich die versammelte Leere, vor sich die Chöre, die skandierten Wir schaffen das nicht, und ein Verwaltungschaos, mit dem sie nicht gerechnet hatte – gelten wir doch als Weltmeister für Bürokratie und Organisation. Hat Frau Merkel den Behörden zu viel zugetraut, hat sie die Verwaltungsorgane überschätzt? Man kann sich des Eindruck nicht erwehren, dass manche ihrer politischen Konkurrenten bewusst unter dem Niveau der verfügbaren Ordnungsmöglichkeiten blieben, um bei den Einheimischen Angst und Unzufriedenheit keimen zu sehen. Prompt plusterten sich dilettierende Sinnstifter als eine Alternative für Deutschland auf, womit nichts anderes gemeint ist als der ressentimentgeladene Gegensatz zu der von der Kanzlerin postulierten Humanität. Ein merkwürdiges Amalgam von Angstbürger und Wutbürger besiedelt als Spezies Homo Pegida die Straßen, getrieben von Gerüchten, gefälschten Informationen, Massenlust und dem Ärger über zu wenig persönliches Lebensglück. Das offene, lächelnde Gesicht des Landes, das die Kanzlerin in einem Moment des Vertrauens auf unsere besten Möglichkeiten enthüllt hatte, verwandelt sich zusehends zurück in seinen maskierten Zustand. Die Opposition, die dazu da wäre, die Kanzlerin zu kritisieren, verteidigt sie gegen ihre eigene Partei; der Koalitionspartner steht verdruckst und ratlos daneben; und ihr Scheinfreund, Bayerns Ministerpräsident, der sein untrügliches Gespür für die Schwächen anderer als eigene Stärke defi- niert, behandelt sie ohne den mindesten Anstand. Drei Monate genügten, um die kürzeste und beste Rede von Angela Merkel in einen Fluch zu verwandeln.

Ich weiß, dass mein Blick nicht das Ganze erfasst; dass eindrückliche Demonstrationen für Universalität und vernünftige Empathie stattfin- den und sich dem montägliche Dresdener Hordengejohle entgegenstellen; dass die Spendenbereitschaft hoch ist wie nie; dass viele sich fremdschämen für jenes unverhohlen reaktionäre Deutschlandbild, das nun alternativ heißt; dass die Sorge darüber wächst, mit welch unfassbarer Nachlässigkeit die Exekutive neonationalsozialistischen Gruppen und Straftätern begegnet, während sie den demokratischen Widerstand gegen sie akribisch beobachtet. Wer die Justizstatistiken der niedergehenden Weimarer Republik kennt, der kennt auch die Methode: wachsam nach links, ein Auge zu nach rechts, nicht selten beide. Schlimmer noch die Fälle klammheimlich praktizierter Sympathie derer, denen der  Schutz der Republik anvertraut ist, für die, deren erklärtes Ziel die Zerstörung eben dieser Republik ist. Man kann solche Vorgänge isoliert betrachten und als periphere Zeiterscheinung abtun, deren Bedeutungslosigkeit sich auf lange Sicht erweisen wird. Das ist die bewährte Argumentation der Selbstberuhigung, mit der zugleich jede Besorgnis als Alarmismus denunziert wird. In den Grenzen des eigenen Landes, die derzeit wieder beschworen werden, mag solcher Trost noch funktionieren und sich hoffentlich nie als unwiderrufliche Verblendung erweisen.
Ein Blick auf Europa und die Krisenherde der Welt aber klärt schnell, dass die benannten deutschen Phänomene Teil einer sehr viel umfassenderen und darum noch bedrohlicheren Entwicklung sind. Rechtspopulisten – für die meisten von ihnen ist das ein höchst euphemistischer und verharmlosender Begriff – sitzen von Ungarn bis Frankreich, von Norwegen, Schweden, Dänemark und Holland bis Großbritannien, von Finnland, Litauen und Lettland bis Polen, Tschechien und Österreich, Italien, Griechenland und die Schweiz zumeist schon mit in der Regierung, überall in Regionalparlamenten und mit rund 20% im Europaparlament.
Mögen sie sich nun Morgendämmerung der direkten Demokratie wie in Tschechien, Ordnung und Gerechtigkeit wie in Litauen, Die Schwedendemokraten oder Wahre Finnen nennen: Sie alle eint die Behauptung, ihre jeweilige nationale Identität sei in Gefahr, ohne dass sie belegen können, worin genau diese Identität und worin die Gefahr besteht. Sie eint die mehr oder minder offen praktizierte Disziplinierung der Medien und der Gerichte, die propagierte und geschürte Antipathie gegen ein vereintes Europa und ein mit der allgemeinen Xenophobie verbundener Ras
sismus,  der keineswegs nur hinter vorgehaltener Hand formuliert und vom rechten Terror als Auftrag verstanden wird.
Vorbild für die meisten dieser Rückwärtsgewandten ist die US- amerikanische Tea Party, die dort die Republikaner so lange erfolgreich vor sich her trieb, bis sie einen Kandidaten wie Donald Trump gebaren, dessen auftrumpfend-reaktionäre Selbstbeweihräucherung seinen deutschen Vorfahren, Kallstadter Winzern mit Namen Drumpf, vermutlich peinlich gewesen wäre.
Hierzulande arbeitet das rechtspopulistische Modell mit der Beschwörung einer angeblich durch die Fremden bedrohten deutschen Identität. Sie wird bebildert mit Dichtern und Komponisten der deutschen Klassik, gern auch mit dem irgendwie verbleichenden Abendland, dessen von Oswald Spengler prognostizierten Untergang ausgerechnet die AfD und die stets um Bodenständigkeit besorgte CSU verhindern wollen. Dass es den in ihrer Rhetorik vereinten Kombattanten auf diesem Kreuzzug tatsächlich um das Erbe Schillers und Goethes gehe, darf ebenso bezweifelt werden wie eine konkrete Vorstellung hinter dem Schlagwort Abendland. Dafür müsste man die Werke der Klassiker und die Geistesgeschichte des Okzidents kennen.
Begriffe wie Identität und deutsche Werte sind für den Populismus lediglich Abstraktionen, um jenen Gemeinsinn zu erzeugen, der aus Bürgern eine Masse macht. Jedem in dieser Masse wird durch die erwarteten Parolen – zumeist polemisch und pauschal gegen die bestehenden Verhältnisse gerichtet – ein Selbstgefühl suggeriert, das sich aus gemeinschaftlich erfahrener Stärke speist. Darum jubelt er den Worthülsen der jeweiligen politischen Leitgestalten unverdrossen zu. Stimmung erzeugt Zustimmung. Nach Ängsten befragt, geben viele die abstrusesten Phantasmagorien  von sich. Möchte man die unbedingt zu rettenden Werte erfahren, bleibt kaum mehr als der stets gefährdete Vorgartenzaun. Manche Werte, deren Verfall beklagt wird, sind allerdings wirklich bedroht – doch weit weniger durch jene, die hier eine Zuflucht suchen und ihre Kultur und Religion mitbringen, als durch unsere eigene Fahrlässigkeit im Umgang mit den Grundwerten der Demokratie, durch politi- sches Desinteresse und einen rasanten Bildungsverlust. Damit meine ich: zunehmende Information bei abnehmender Fähigkeit, sie kritisch zu bewerten.
Bildung ist die Verwandlung von Wissen in Bewusstsein, und ihr auffälliger Mangel wird längst von Arbeitgebern und Universitätslehrern gleichermaßen beklagt. Inzwischen sind Jahrgänge in Politik und Lehre tätig, die selbst bereits von der Bildungskrise betroffen waren. Wie aber soll denn eine freie und vernünftige Demokratie bestehen, deren Bürger nicht in der Lage sind, die Spreu vom Weizen zu scheiden? Die Mitläufer, deren Stammtischparolen wir beklagen, haben wir uns selbst herangezogen. Für sie legen die populistischen Bauernfänger ihre Leimruten aus. Bestimmen sie dann die Regierung, sind sofort die Meinungsfreiheit und die unabhängige Justiz in Gefahr, wie das Beispiel Ungarn zeigt. Mehrheitsentscheidungen können eine Demokratie zerstören, wenn sie ohne hinreichenden kritischen Sachverstand getroffen werden. Meist lauten die Schritte: Populismus – Nationalismus – Autokratie. Stets wird dabei die Nationalkultur beschworen, die sich, wie wir wissen, auch mit Barbarei verträgt. Denn deren Widerpart ist nicht Kultur, sondern Zivilisation.
Auch der Begriff Abendland lässt sich beliebig instrumentalisieren. Die Nazipropaganda sprach dabei vom Bollwerk gegen den Osten. Wer das  
Wort heute trotz seiner Missbrauchbarkeit und seiner ideologischen Vereinnahmung in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts noch ernst nehmen will, müsste zumindest wissen, dass die damit wohl gemeinte Kulturalität nicht von außen, sondern von innen marginalisiert wird. Nicht zuletzt durch den Verfall so angeblich urdeutscher Eigenschaften wie Geradlinigkeit und Zuverlässigkeit, Lauterkeit und Pflichtbewusstsein. Man kann der Ansicht sein, dies seien Sekundärtugenden, doch wenn sie vor aller Welt in Nichts zerfallen, wie derzeit bei VW, dann hat dies eben auch weltweite Folgen – für die Wirtschaft und das Deutschlandbild. Gravierender werden die Spuren sein, die langfristig in unserer Gesellschaft entstehen.
Wollen wir ernsthaft annehmen, dass die Offenbarung unsere Landes als Biotop für privilegierte Gauner keine Wirkung auf die Akzeptanz von demokratischen Grundwerten habe? Es geht nicht um Autos, Banken, Geheimdienste, Waffenhandel, Steuerhinterziehung und Fußball – es geht um einen von uns selbst erzeugten und lethargisch hingenommenen Verfall sittlicher Grundbedingungen, der den Rechtspopulisten ebenso in die Hände spielt wie den religiösen Fanatikern. Denn deren Ideologie verspricht Orientierung, wo die freiheitliche Demokratie ihre Prinzipien zu pastoralen Sonntagsphrasen verkommen ließ.
Ursächlich für den unerfreulichen Zustand sind aber keineswegs nur jene Gauner, die aus Geldgier lügen und betrügen; mindestens ebenso verantwortlich sind Repräsentanten der politischen Klasse, die aus Machtgier die Wahrheit zum Spielball ihrer Interessen machen; und Spitzenversager in der Wirtschaft, deren Unfähigkeit mit Entlassungssummen vergoldet wird, für die die überwiegende Mehrheit der Deutschen vier bis fünf Arbeitsleben brauchen würde.


Es gibt einander aufschaukelnde Frustrationseffekte, die bei den einen zu Resignation, den anderen zu Empörung führen. Für beide halten die Populisten aller couleur und fanatische Imame ihre Arme auf.
Verwundert fragt man sich, was junge Menschen unseres Kulturkreises dazu treibt, sich gottlosen und blutgierigen Mörderbanden anzuschließen. Ich wundere mich über die Verwunderung. Mit religiösem Eifer und Zelotentum hat die Abwendung von der Zivilisation wohl seltener zu tun als mit dem Wunsch, sich in ein rigides System zu begeben, das gleichzeitig die Freiheit für zügellose Gewalt verspricht; ein System der Virilität und der Bemächtigung von Frauen; ein System des primitiven Heroismus; ist schon ganz vergessen, mit welch verblendeter Kriegsbe- geisterung junge Männer jeden Bildungsstands in den Ersten Weltkrieg zogen, angeblich für Gott und Vaterland, eigentlich aber, um sich jenseits aller bürgerlichen Regeln als Helden fühlen und bewähren zu 
können und endlich nicht mehr nur mit Zinnsoldaten spielen zu müssen? Wer sagt, dass nicht viele, die heute in den Dschihad ziehen, es satt hatten, bloß in Computerspielen rumzuballern und nur virtuelle Menschen zu zerfetzen?
Jeder Krieg ist das Ende der Vernunft, und wenn er für junge Menschen attraktiv wird, haben wir in der Gesellschaft etwas falsch gemacht. Ich spreche nicht von sozialer sondern von geistiger Verelendung; ich spreche davon, dass es nicht gelungen ist, die rationalen und bewährten Grund- sätze einer freiheitlichen und friedlichen Gesellschaft als kostbar und lebensnotwendig zu vermitteln. Misslungen ist das offenbar, weil unser Gemeinwesen den Verdacht nährt, moralisch bigott und ethisch unglaubwürdig zu sein. Das beginnt vielleicht beim Verlust einfachster  Anstandsregeln und reicht gewiss über den Betrug am Parlament bis zum Eidbruch eines Bundeskanzlers. Nun können auch gut begründbare Klagen keine Antwort sein. Zumeist hilft es aber, präzise Fragen zu stellen und um sich zu blicken: Wo ste- hen wir? Wie ist der Zustand? Dann erst: Was könnte die Lage bessern? Fanatismus und Ressentiments sind Zeichen fortschreitender Irrationalität. Die Signatur solcher Phasen ist das Auftreten von Erlösern und Heilsbringern, deren Botschaften Sicherheit und ewiges Glück verkünden. In Zeiten schwankenden Bodens versprechen sie festen Untergrund und unfehlbare Methoden der Problemlösung. Beispielsweise Krieg im Namen des Propheten. Beispielsweise die Beschwörung eines deutschen Nationalcharakters. Beispielsweise die Bewahrung des Abendlands vor importierter Zersetzung. Wenn uns das retten sollte, müsste erst einmal geklärt werden, dass nichts am Abendland ursprünglich deutsch ist. Es ruht auf drei fremden Säulen: auf der jüdisch-christlichen Religion, der griechischen Philosophie und dem römischen Recht. Entfernt man eine, indem man sie leugnet, kippt das ganze Konstrukt.
Aus dieser Dreiheit ist die westliche Geistes- und Gesellschaftsgeschichte mit all ihren strahlenden Gipfeln und blutigen Abgründen entstanden. Und wenn es eine weltweit wirkende geistige Leistung gibt, die dem Abendland nicht abgesprochen werden kann, dann ist es die Aufklärung inklusive ihrer Selbstkritik. Sie wäre freilich das erste Opfer, wenn man den selbsternannten Rettern des Abendlandes seine Definition überließe. Denn sie war und ist die wirksamste Immunisierung gegen alle religiö- sen, pseudoreligiösen und hermetischen Erlösungstheorien. Darum ist sie derzeit auch weit mehr gefährdet als die sogenannte deutsche Identität,  die von den Schwenkern schwarzrotgoldener Flaggen als Hülse für Wut und Vorurteil benutzt wird – ganz gemäß dem russischen Sprichwort: Wenn die Fahne flattert, steckt der Verstand in der Trompete.
Ich bin sicher und sage das mit Trauer, dass wir uns in Europa und global unverkennbar in einer Phase der Gegenaufklärung befinden. Vermutlich steht sie erst am Anfang ihrer Erfolge.
Das ist nicht der von Samuel Huntington angekündigte Clash of Civilisations. Das ist auch nicht die von Spengler prognostizierte Renaissance mystischer Religionen. Das ist ein Kampf der geistig Vermummten gegen die Kritiker mit offenem Visier. Das ist der Versuch, die Welt hinter Kant, Diderot, Moses Mendelsohn und Lessing zurückzudrehen. Mit dem wahrhaft entsetzlichen Unterschied, dass die technischen Mittel der Zerstörung und Selbstzerstörung, die heutigen Usurpatoren der Macht zur Verfügung stehen, in ungeheuren Potenzen wirksamer sind als jene im Achtzehnten Jahrhundert. Entsprechend sind die Methoden zur Unterdrückung und Verfolgung kritischen Bewusstseins effektiver, und ihre unbedenkliche Anwendung rechtfertigt sich nun via Massenmedien durch demagogische Formeln aus den Katalogen der Religion, der 
Sicherheitsmaßnahmen, der strategischen Interessen.
Vor über vier Jahrzehnten hat der Schriftsteller und Philosoph George Steiner in seinem Essay 
Une saison en enfer (Eine Zeit in der Hölle – den Titel hat er sich bei Rimbaud entliehen)1 konstatiert: Heute finden wir uns in einer Welt, in der die methodische Folterung zu politischen Zwecken weithin etabliert ist. (...) Die in so großem Maße vollzogene Rückkehr zu Folter und Massenmord, zur allgemeinen Anwendung von Hunger und Einkerkerung als Mittel des politischen Kampfes, zeigt nicht nur eine Krise unserer Kultur an, sondern in aller Deutlichkeit auch ein Aufgeben aller rationalen, menschlichen Ordnung. (...) Für Voltaire und Diderot wäre das bestialische Klima unserer nationalen und sozialen Konfliktsituation nichts als ein aberwitziger Rückfall in ärgste Barbarei. Steiner folgert daraus bereits 1971, es sei das vieldeutige Weiterwirken religiöser Gefühle innerhalb der Kultur des Westens, dem wir unser Augenmerk zuwenden müssen: all den bösartigen Energien, die durch den Zerfall der natürlichen Religionsformen freigeworden sind.
Mit dem Begriff der natürlichen Religion, deren Zerfall bösartige Energien freigesetzt habe, bezieht sich Steiner auf Gotthold Ephraim Lessing und seine Unterscheidung von natürlicher und positiver Religion.
 Nach ihm hat jeder Mensch Bedürfnis und Talent, sich einen würdigen Begriff von Gott zu machen und darauf in seinen Handlungen Rücksicht zu nehmen. Doch in gesellschaftlicher Vereinbarung entsteht daraus die positive Religion, die gemeinsame Bilder und Texte, Propheten, Heilsverkünder und Versprechungen braucht, also geoffenbarte Religion wird. Beweisbar an Offenbarung und Jenseitsaussicht kann nichts sein, woraus sich laut Lessing ergibt: Alle positiven und geoffenbarten Religionen sind folglich gleich wahr und gleich falsch.
Seiner theoretischen Schrift Die Erziehung des Menschengeschlechts aus dem Jahr 1780, in der ein Christentum der Vernunft vorausgesehen wird, lässt er im Druck ein Jahr zuvor, gleichsam als sinnliche Argumentation, sein Ideendrama Nathan der Weise vorangehen.3 Sein letztes Werk. Der aufgeklärte Jude Nathan, zu dem Moses Mendelsohn das Vorbild war, ist zugleich eine Verkörperung der Lessing’schen Idee von den Religionen. In der berühmten Ringparabel, die er aus Vorlagen bei Bocaccio weitergedacht hat, legt Lessing die Gleichwertigkeit der drei geoffenbarten Glaubensgemeinschaften von Juden, Christen und Muslimen dar. Übersteigt aber diese für seine Zeit nicht ungefährliche Position, indem er zusätzlich die religiöse Definition des Volkes bezweifelt: Was heißt denn Volk?/ Sind Christ und Jude eher Christ und Jude, / Als Mensch? Ah! Wenn ich einen mehr in Euch (Saladin) / Gefunden hätte, dem es gnügt ein Mensch zu sein!4
Lessings aufgeklärte Prophetie: ...Sie wird gewiß kommen, die Zeit der Vollendung, da der Mensch, je überzeugter sein Verstand einer immer bessern Zukunft sich fühlet, von dieser Zukunft gleichwohl Bewegungsgründe zu seinen Handlungen zu erborgen, nicht nöthig haben wird; da er das Gute tun wird, weil es das Gute ist, nicht weil willkührliche Belohnungen darauf gesetzt sind... 5
An die Stelle von Heilserwartung tritt also die tatkräftige Gestaltung der diesseitigen Lebenswelt auf der Grundlage der Erkenntnis.
Darauf zielt auch Nathans Frage an seine Ziehtochter Recha: Begreifst du aber, / Wieviel andächtig schwärmen leichter, als / Gut handeln ist?6 An dieser Stelle geht es scheinbar um jugendliche Verliebtheit, eigentlich aber bereits um Religion und Charakter.

Lessings und Nathans Ziel – aufgeklärte Moral, vernünftige Autonomie des Menschen – galt und gilt als Utopie. Und da wir uns abgewöhnt haben, Utopien auch nur zu denken, verfiel sie zu schierer Illusion: In solcher Sicht hat George Tabori 1991 den Nathan inszeniert, nein, neu geschrieben, neu gedeutet, im Lessingtheater Wolfenbüttel und im Residenztheater München. Er hat ein neues Stück daraus gemacht,7 und es Nathans Tod betitelt. Hier wird Recha nicht vom Tempelherrn gerettet, hier verbrennt Nathans ganze Familie, hier siegt der scheinchristliche Patriarch mit seinem Credo Tut nichts, der Jude wird verbrannt. Und Nathan, der bei Lessing noch den muslimischen Saladin und den christlichen Tempelherrn umarmt, stirbt – Saladins Schwester Sitah spricht es aus – Auf allen Vieren wie ein Tier. Und statt der vernünftigen Verbrüderung der Religionen wird bei Tabori Nathans Tod ’gefeiert’: Endlich verklingt sein lächerliches Lied.
Kann die Diagnose schlimmer sein? Die Aufklärung nichts als ein lächerliches Lied? George Tabori hat 1991 in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung8 seine Sicht damit begründet, dass Lessings Utopie nicht nur in Frage gestellt sei. Sie ist eigentlich nie eingelöst worden: dieses Prinzip Hoffnung. (...) Das Stück ist ein schönes Märchen mit sehr viel Wahrheit und viel humanistischem Anstand. Aber ich glaube nicht daran. (...) Die allgemeine Tendenz war, den Aufklärern nicht zuzuhören. Wer hat schon Lessing zugehört? Zugehört in dem Sinn, dass er Konsequenzen daraus zieht, sich anders verhält; egal, ob es um Asylbewerber oder Juden oder Frauen oder Kinder geht. Lessing hätte Taboris, freilich gut begründbarer Skepsis nicht applaudiert. Ebenso wenig der Sicht von Günter Grass, der in seinem Roman Die Rättin bereits fünf Jahre vor Tabori eine ähnliche Position zu Lessing Erziehung des Menschengeschlechts einnahm und folgerte, die Aufklärung habe letztlich zur Atombombe geführt:
Als schließlich die Gewalt, trotz aller Vernunft, nicht aus der Welt zu schaffen war, erzog sich das Menschengeschlecht zur gegenseitigen Abschreckung. So lernte es Friedenhalten, bis irgendein Zufall unaufgeklärt dazwischenkam.
Da endlich war die Erziehung des Menschengeschlechts so gut wie abgeschlossen. Große Helligkeit
leuchtete jeden Winkel aus. Schade, daß es danach
so duster wurde und niemand mehr seine Schule fand.9

Verglichen mit der Lage vor über zwei Jahrzehnten, in der Grass und Tabori ihre Position des Zweifels gegenüber der Aufklärung formulierten, haben wir eine tiefgreifend veränderte Welt. Mit dem 11. September 2001 begann der hochtechnisierte und planvolle Glaubenskrieg islamistischer Sektierer gegen alle, die nicht ihrer Exegese des Koran, ihrer Deutung der Offenbarung folgen. Selbst Ausgeburten der Barbarei, richten sie sich gegen Kultur und Rationalität, gegen Individualismus und selbstbestimmtes Leben. Was sie Dschihad nennen, ist lupenreiner Faschismus mit dem Prinzip Endlösung.
Die Rettungsversprechen der selbsternannten Gotteskrieger sind nicht weniger illusionär als die anderer Heils-Ideologien, freilich noch weniger überprüfbar, weil ins Jenseits verlagert. Jeden Tag ignorieren die Kämpfer des IS den hundertsten Vers der zehnten Sure des Koran: ER legt die Unreinheit auf jene, die keinen Verstand haben und darum verstockt bleiben. In anderer Übersetzung: ER sendet seinen Zorn über jene, die ihre Vernunft nicht gebrauchen mögen.
Hierin zeigt sich, dass sie perfekte Verbündete jener profanen Gegenaufklärer sind, die in ihren politischen Thesen gern als entschiedene Feinde des Islamismus auftreten. Dessen wahnhaft-religiöser Anspruch auf Allmacht über die Menschen korrespondiert mit den Erlösungsrezepten der Rechtspopulisten und ist darum kein Gegner, sondern allenfalls ein Konkurrent um dieselbe mentale Benebelung. Wie immer bei Feindbildern, stärken sie sich gegenseitig. Rational argumentierenden Muslimen ist klar, dass dem Islam eine Zeit der Aufklärung mit der Trennung von Glaube und Gesetz, von Religion und Staat bevorsteht, und dass die rückwärtsgewandte Dogmatisierung von Saudiarabien bis zur Türkei bereits Zeichen eines Verteidigungskampfes sind, dessen hässlichste Fratze derzeit der Terror ist.
Doch zu meinen, man könne die Folgen von Denk- und Erziehungs- Defiziten durch Bomben der westlichen Allianz beseitigen, zeugt davon, dass wir immer noch einem Interventionskonzept verfallen sind, das aus Kolonialzeiten stammt und der Grund für die vollkommen desaströse Außen- und Einmischungspolitik der USA seit dem Ende des Koreakrieges ist. Wie kann man nur glauben, dass eine derartige Totschlagreaktion auf die Blutgier des IS die Attraktivität und Vorbildlichkeit des westlichen Demokratiemodells steigert. Das Gegenteil wird der Fall sein, denn die militärische Überlegenheit produziert das Bild eines geistig unterlegenen Abendlands, das den islamischen Zeloten nichts anderes entgegenzusetzen hat als Bomben. Ultima ratio irratio ultima.
Auf diese Weise ist es den kriminellen Massenmördern gelungen, uns in ihre Definition des Glaubenskrieges einzubinden.
Ja, es geht um einen Glaubenskrieg. Doch es ist nicht Krieg gegen einen anderen Glauben. Sondern der Krieg um den Glauben an uns selbst. Werden wir, die wir gern in Europa leben, Aufklärung und Vernunft als unveräußerliche Grundlagen unserer gemeinschaftlichen Existenz behalten, oder werden wir sie mehrheitlich preisgeben? Reicht der Glaube an unsere Überzeugungskraft? Werden wir den Herren Tusk und Orbán, der Familie Le Pen, und wie die opportunistischen rechten Blechbläser alle heißen, Europa überlassen, was unausweichlich in Aggression, Zerfall und vermutlich zumindest in Handelskrieg münden wird; oder be
sinnen wir uns auf das, was Europa stark gemacht hat? Das war nicht die überlegene Gewalt, mit der die europäischen Nationen große Teile der Welt erobert und wieder verloren haben, und für die sie bis heute heimlich oder offen gehasst werden. Das war – und dafür wird Europa bewundert – die geistige Befreiung aus den Ketten vererbter Macht und klerikaler Einschüchterung: die Idee des Citoyen, des gebildeten, entscheidungsfähigen Bürgers. Die Idee weltweit gültiger Menschenrechte. Wir – wobei dieses Wir eine fragwürdige Hoffnung auf ein ungesichertes Kollektiv darstellt – wir sind, vielleicht, noch in der Lage, das waltende Klima der Gegenaufklärung um ein paar Grad abzukühlen, damit uns nicht seine kommenden Stürme hinwegfegen.
Vor allem die Jugend muss durch Allgemeinbildung, das heißt durch Chance auf ein kritisches Bewusstsein, sowohl gegen Resignation als auch gegen Schwärmerei immunisiert werden. Der Anspruch an sie klingt einfach und ist es nicht: Seht hin! Hört zu! Befragt euch selbst! Erkennt! Und folgert! Denn es geht um nicht weniger als um den Bestand von zivilisierten Bedingungen, die möglichst für alle ein menschenwürdiges Leben erlauben. Es geht um die Gewissheit, dass das Unglück des Fremden mein eigenes Glück vermindert. Um das Wissen, dass es keinen sicheren Strand gibt, von dem aus die einen den Untergang der anderen draußen auf See beobachten könnten – sondern nur die See und das eine gemeinsame schwankende Boot.
Die Gegenaufklärer behaupten, es gäbe sichere Inseln, eingezäunte Ufer. Gegenaufklärung behauptet, Stacheldraht sei die richtige Antwort auf die Flucht der fernen Menschen vor ihrer Not. Gegenaufklärung verspricht die feste Burg mit Wall und Graben und verschweigt, dass diese Idee seit mindestens hundert Jahren eine Ruine ist. Wollen wir diesen Irreführern das Feld überlassen und damit zugleich den Fanatikern in die Hände spielen?
Wäre es nicht an der Zeit, dass jeder in seinen Möglichkeiten daran arbeitet, das unvollendete Projekt der Moderne, wie es Jürgen Habermas nennt, fortzuführen? Und all das, was an Lessings Hoffnungen unerfüllt geblieben ist – um es wieder mit Habermas zu sagen – durch radikalisierte Aufklärung10 einzulösen?
Angesichts unserer Lage haben wir, glaube ich, keine andere Wahl, wenn wir nicht... Aber diese Dystopie will ich nicht beschreiben. Vielmehr will ich Gotthold Ephraim Lessing über fast zweieinhalb Jahrhunderte hinweg zurufen: Wir schaffen das!


1 Enthalten in: In Bluebeard's Castle: Some Notes Towards the Redefinition of Culture; Lon- don, Faber&Faber 1971
2 Über die Entstehung der geoffenbarten Religion; in: G.G. Lessings theologischer Nachlass; Berlin (Voss) 1784

3 Nathan der Weise. Ein dramatisches Gedicht, in fünf Aufzügen; Berlin 1779
4 Zweiter Aufzug. Fünfter Auftritt
5 Gotthold Ephraim Lessing: Die Erziehung des Menschengeschlechts. Berlin 1780
6 Erster Aufzug. Zweiter Auftritt
7 George Tabori: Nathans Tod; Kiepenheuer Bühnenvertrieb 191; auch: Programmheft zur Münchner Inszenierung; Bayerisches Staatstheater Residenztheater 1991
8 Süddeutsche Zeitung Nr. 269 / 1991, S. 16
9 Günter Grass: Die Rättin; Roman, Darmstadt/Neuwied 1986; S. 189
10 Jürgen Habermas: Der philosophische Diskurs der Moderne; Frankfurt/M 1985









Für alle die es verpasst haben und aufgrund der aktuellen politischen Geschehnisse noch einmal:
Kommentar zu Frau Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Die einer Volksverhetzung nahekommenden, öffentlichen Aussagen von Frau C.K. spielen den rechtsorientierten in die Hände. Die ohnehin schwierige politische Weltsituation wird durch derartig zynische Äußerungen auf keinen friedlicheren Weg geleitet.

Zu Ihren Aussagen bezüglich der Flüchtlinge möchte ich mich offen äußern:
Mit Ihrer Stellungnahme in Ihren Briefen und in der Presse schießen Sie weit übers Ziel hinaus.
Um es einmal milde auszudrücken.
Können oder wollen Sie sich nicht mit belegbaren Fakten zu der Sache äußern? Oder fehlen Ihnen diese etwa?
Sie erzählen da Dinge, wie Zitat:   "Antisemitismus wird mit der Muttermilch aufgesogen"
 Sie stellen Rechtsradikale mit Moslems auf eine Ebene. Sie fordern ein patriotisches Deutschland in dem sich nichts verändern darf und verweigern verbal den Menschen, die sich auf der Flucht vor Elend, Folter, Tod, Hunger...befinden die Hilfeleistung.
Sicher haben Sie nicht vergessen in welcher Not sich einst die Juden befanden - wie kann man auch, es vergeht kein Tag an dem nicht daran erinnert wird, auch nicht nach über 70 Jahren.
Und sicher haben Sie ebenso nicht vergessen, dass die Juden, die einstigen ewigen Nomaden, lange nach einer friedlichen Heimat suchten. Ihnen wurde geholfen und ihnen eine Heimat zugeteilt. Und was hat die israelische Regierung daraus gemacht? Seit jahrzehnten propagiert sie unerbittlich gegen Moslems. Sie führt pausenlos und militärisch bestens ausgestattet, Kriege gegen die vertriebenen Palästinenser. Israel ist mitverantwortlich für die Zerstörung der Nah Ost Länder, wie den Irak, Syrien, den Iran usw. - von der Beteiligung an der Terrorgruppe IS mal ganz zu schweigen. Mir ist nicht bekannt, dass jene Länder jemals Israel bekämpft hätten.
Die Gründe weiß jedes Kind. Es geht um Macht, Erdöl, Gas, Wasser, Bodenschätze... Das ist die Realität. Und sollen die Betroffenen jetzt die israelische Regierung dafür lieben und wehrlos alles hinnehmen? Würden Sie das tun?
Und hier noch ein LINK zu einem Bericht über die Rechte Ideologie, die an israelischen Schulen und Universitäten gelehrt wird:
Also, hören Sie endlich auf mit dieser unsachlichen, zynischen Propagandaführung. Erzählen Sie von den Dingen, für die die israelische Regierung verantwortlich ist. Die Flüchtlinge fliehen doch genau aus diesen Gründen.
Längst nicht mehr sind die Juden die Verfolgten, heutzutage sind es die Moslems.
Und die Rassisten sind offensichtlich die Juden geworden. Das merkt man doch an Ihren ganzen unqualifizierten Aussagen - ohne Beleg.
Derartige Propaganda funktioniert natürlich nur, weil wie wir alle wissen, die meisten Medien insbesondere die Presse, sich in jüdischer Hand befinden.
Und wenn Sie jetzt meine Ansicht mit Antisemitismus auslegen möchten (das wird ja immer so gemacht, sobald man eine Kritik äußert. Diese Masche zieht bei mir jedenfalls nicht. Ich lasse mir nicht meine Meinung verbieten) muss ich Ihnen klar sagen:
NEIN FRAU KNOBLOCH, das sind nur die Fakten.
Ich gehöre keiner dieser Weltreligionen an. Mein "Gott" verbietet mir jedoch zu Lügen, oder aus Profitgier zu handeln und andere Menschen oder gar ganze Völker zu zerstören. Mein "Gott" hat mir gelehrt, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und dass Gerechtigkeit siegen wird.
Mein "Gott" weist mir den friedlichen Weg zur Wahrheit und zum Licht. 
Ihrer anscheinend nicht.

MHM 04.11.2015

    




November 2015


"Die süßen Fabeltiere haben mir geraubt die Zeit, 
  die Dich zu suchen Du verliehn."
  540 Jahre Michelangelo Buonarroti   1475-1564


Michelangelos Bauten stehen in den Brennpunkten großer Kunststädte, seine Gemälde und Skulpturen befinden sich in den berühmtesten Kirchen der Christenheit. Neben dem offiziellen Michelangelo, der dort vor aller Augen steht, gibt es den intimen - der sich in seinen Zeichnungen und seinen Dichtungen erschließt. Die Mehrzahl seiner Gedichte sind Liebesgesänge. Die Zusammengehörigkeit von Verfallenheit an das Schöne, Verliebtheit und Produktivität hat er auf hervorragende Art in Versen eingestanden. Er war nicht nur ein Meister der Bildkunst sondern auch der Dichtung. "In Eurem Atem bildet sich mein Wort. (Nel vostro fiato son le mie parole)."

"Hätte ich geglaubt, es wird, wenn ich sie seh,
mir diese Seele gleich zum Neugestalter,
durch die ich, wie in seinem höchsten Alter
der Phönix, brenne und in Flammen steh,

so, wie der schnellste Hirsch, Luchs, Leopard
die schlechten flieht und eilt zu guten Orten,
zu ihrem Handeln, Lachen, ihren Worten
wär ich gestürzt. Spät Eiligsein ist hart.

Doch was noch klagen. Seh ich nicht genug
in dieses einen heitren Engels Augen
Frieden für mich und Ruh und Seligkeit?

Vielleicht wärs ärger, ihn zu früher Zeit
gesehn zu haben, ohne ihm zu taugen;
da ich ihm jetzt gewachsen bin im Flug."
Michelangelo Buonarroti





Zum Bayerischen Rundfunk 

Mir ist sehr oft aufgefallen, dass Anrufer im Bayerischen Rundfunk, wie z.B. heute wieder auf Bayern 2, sobald sie ungemütliche Wahrheiten aussprechen, plötzlich aus der Leitung geworfen werden. Das wird von den Moderatoren einfach entschuldigt und so getan als ob man jetzt auch nicht wüsste woran das läge...
Ob es Umweltthemen sind oder politische Themen, immer wenn es einer bestimmten Interessengruppe schaden könnte, macht es klick und der Anrufer ist weg! Achten Sie doch einmal darauf.
Gerade versuchte ein Syrer die Lage in seinem Heimatland zu schildern. Vor allem die Geschichte der IS. Und wer diese Terrorgruppe ins Leben gerufen hat.
Die deutsche Regierung ist mit den ganzen Rüstungsexporten daran beteiligt. Oder von wem haben diese Terroristen ihre Waffen? Und Deutschlands Regierung ist wiederum die Marionette von den USA und von Israel. Leider finden diese Wahrheiten selten den Weg ins Radio, Fernsehen oder in die Zeitungen.  Statt dessen wird immer vom Wesentlichen abgelenkt.
Das finde ich schändlich, wenn man eigentlich davon ausgeht, dass die Meinungsfreiheit ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie ist. Auch hierzulande ist dieses wertvolle Gut einer gewissen Zensur unterworfen. Da braucht man sich nichts vormachen.
Seit 2011 ist übrigens der Intendant des Bayerischen Rundfunks Herr Ulrich Wilhelm. Er war von 2005 bis 2010 Chef des Bundespresseamts und Regierungssprecher der Bundesregierung für das Kabinett Merkel I und Merkel II.

MHM 02.11.2015

Kommentar zu Frau Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Zu Ihren Aussagen bezüglich der Flüchtlinge möchte ich mich offen äußern:
Mit Ihrer Stellungnahme in Ihren Briefen und in der Presse schießen Sie weit übers Ziel hinaus.
Um es einmal milde auszudrücken.
Können oder wollen Sie sich nicht mit belegbaren Fakten zu der Sache äußern? Oder fehlen Ihnen diese etwa?
Sie erzählen da Dinge, wie Zitat:   "Antisemitismus wird mit der Muttermilch aufgesogen"
 Sie stellen Rechtsradikale mit Moslems auf eine Ebene. Sie fordern ein patriotisches Deutschland in dem sich nichts verändern darf und verweigern verbal den Menschen, die sich auf der Flucht vor Elend, Folter, Tod, Hunger...befinden die Hilfeleistung.
Sicher haben Sie nicht vergessen in welcher Not sich einst die Juden befanden - wie kann man auch, es vergeht kein Tag an dem nicht daran erinnert wird, auch nicht nach über 70 Jahren.
Und sicher haben Sie ebenso nicht vergessen, dass die Juden, die einstigen ewigen Nomaden, lange nach einer friedlichen Heimat suchten. Ihnen wurde geholfen und ihnen eine Heimat zugeteilt. Und was hat die israelische Regierung daraus gemacht? Seit jahrzehnten propagiert sie unerbittlich gegen Moslems. Sie führt pausenlos und militärisch bestens ausgestattet, Kriege gegen die vertriebenen Palästinenser. Israel ist mitverantwortlich für die Zerstörung der Nah Ost Länder, wie den Irak, Syrien, den Iran usw. - von der Beteiligung an der Terrorgruppe IS mal ganz zu schweigen. Mir ist nicht bekannt, dass jene Länder jemals Israel bekämpft hätten.
Die Gründe weiß jedes Kind. Es geht um Macht, Erdöl, Gas, Wasser, Bodenschätze... Das ist die Realität. Und sollen die Betroffenen jetzt die israelische Regierung dafür lieben und wehrlos alles hinnehmen? Würden Sie das tun?
Und hier noch ein LINK zu einem Bericht über die Rechte Ideologie, die an israelischen Schulen und Universitäten gelehrt wird:
Also, hören Sie endlich auf mit dieser unsachlichen, zynischen Propagandaführung. Erzählen Sie von den Dingen, für die die israelische Regierung verantwortlich ist. Die Flüchtlinge fliehen doch genau aus diesen Gründen.
Längst nicht mehr sind die Juden die Verfolgten, heutzutage sind es die Moslems.
Und die Rassisten sind offensichtlich die Juden geworden. Das merkt man doch an Ihren ganzen unqualifizierten Aussagen - ohne Beleg.
Derartige Propaganda funktioniert natürlich nur, weil wie wir alle wissen, die meisten Medien insbesondere die Presse, sich in jüdischer Hand befinden.
Und wenn Sie jetzt meine Ansicht mit Antisemitismus auslegen möchten (das wird ja immer so gemacht, sobald man eine Kritik äußert. Diese Masche zieht bei mir jedenfalls nicht. Ich lasse mir nicht meine Meinung verbieten) muss ich Ihnen klar sagen:
NEIN FRAU KNOBLOCH, das sind nur die Fakten.
Ich gehöre keiner dieser Weltreligionen an. Mein "Gott" verbietet mir jedoch zu Lügen, oder aus Profitgier zu handeln und andere Menschen oder gar ganze Völker zu zerstören. Mein "Gott" hat mir gelehrt, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und dass Gerechtigkeit siegen wird.
Mein "Gott" weist mir den friedlichen Weg zur Wahrheit und zum Licht. 
Ihrer anscheinend nicht.

MHM 04.11.2015



Nachwort zu meinem Bericht über die exotischen Ara Papageien im Daglfinger Blumenhof  
(siehe meinen Bericht vom Oktober 2015):

Mein Ehemann wollte vor einiger Zeit im Daglfinger Blumenhof noch einmal darum bitten, die dunkle Plane von der Decke des Käfigs zu entfernen. An diesem Tag war zufällig der Eigentümer der Vögel anwesend. Er hatte sich nach langer Krankheit wieder erholt. Das ist eine gute Nachricht. Der Herr war total gerührt von meinen Bemühungen und bedankte sich bei meinem Ehemann sehr für meinen Einsatz. Es sei nicht selbstverständlich, dass sich Menschen für Tiere engagieren. Die Plane hat er noch in Anwesenheit meines Mannes entfernt. Zum Föhn sei gesagt, dass die Papageien hin und wieder gebadet werden und anschliessend geföhnt werden. Das hatten mir die Angestellten vom D.B. nicht mitgeteilt.
Ich freue mich sehr, dass meine kleine Unterstützung bei dem Eigentümer Anklang gefunden hat. Es lohnt sich immer die Augen offen zu halten und sich einzubringen. Egal ob es jemand würdigt oder nicht. Es geht immer um die Sache an sich. Beste Genesungswünsche an den Eigentümer der Aras. Er kümmert sich sehr liebevoll um sie.
An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem lieben Ehemann bedanken, der sich für meine Projekte immer Zeit nimmt und mich stets unterstützt

MHM 11.11.2015



Zum Nachdenken:


"Wenn das Leben trauriger wird als das Sterben, wird der Tod zur Hoffnung."
Rainer Leddin 

"Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst."
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach 

"Ich habe einen Traum, dass meine Kinder eines Tages in einer Welt leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird."
Martin Luther King 


Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit: 

Diese Werte sollten für alle Menschen auf der Welt gelten. Nicht nur für die Franzosen oder die Europäer. Aber leider werden ausserhalb der Grenzen die Menschenrechte mit Füssen getreten. Aber auch innerhalb werden Menschen anderer Herkunft, insbesondere in Frankreich, nicht gleich oder brüderlich behandelt. Sie leben ausgeschlossen in unschönen Ghettos und haben kaum die Chance auf Intergration durch Bildung und Arbeit.
Durch Kriegsführungen beraubt man die Freiheit der Menschen in den Nah Ost Gebieten.
Europa und seine Verbündetetn unterstützen die sogenannte Terrorgruppe IS mit finanziellen und militärischen Mitteln. Europa hätte diesen Terror längst beenden können. So lange dies alles so weiter geht ist der arme unschuldige Bürger derjenige der dafür, im schlimmsten Fall , mit dem Leben bezahlen muss. In den Nah Ost Ländern sterben täglich tausende Zivilisten. Schluss mit der Heuchelei in den Medien! Schluss mit den Unterstützungen pro Terroristen durch Europa und seine Verbündetetn!


MHM 14.11.2015 



"Wer nichts waget, der darf nichts hoffen" Friedrich Schiller
  
Warum schickt man keine Bodentruppen um den sogenannten IS (diese vergleichsweise kleine Truppe)endlich zu zerschlagen?

Nato Mitglieder (plus 6 arabische Staaten und Israel)


Der Bürger des Wohlfahrtstaates sehnt sich wohl wenn er satt ist, nicht nach der Moral, sondern nach der Siesta.  Dann darf er sich auch nicht über Terror im eigenen Land wundern.

MHM 17.11.2015



Die Sintflut der Menschlichkeit

Die Vereinten Nationen:

Sie hatten das Jahr 2015 zum Jahr des Lichts ernannt. Nun ist das Jahr bald zu Ende und es hat sich zum Jahr der Dunkelheit entwickelt.
Die Schuld dafür tragen unter anderem genau  diese Nationen. Blut klebt an den Händen der Politiker, der Industrie und der Wirtschaft. Rüstungsgeschäfte und wirtschaftliche Vorteile haben millionen Menschen ins unsagbare Elend gestürzt.
Die Terrormiliz wird nicht bekämpft, woraus man schließen kann, dass dies einfach nicht gewollt wird. Schließlich bereichern sich ja welche daran. Blut klebt an unser aller Hände. Wir tanken in unsere Autos das Blut der Menschen, die dafür bezahlen müssen. Wir heizen unsere Wohnungen mit dem Feuer des Leids von millionen Menschen. Ob wir wollen oder nicht, auch der Bürger macht sich passiv schuldig - solange er nicht massiv die Politiker dazu drängt, gegen die Terroristen erfolgreich einzugreifen. Wie kann es sein, dass die meisten Terroristen aus Europa stammen? Wer sitzt oben an der Spitze der Pyramide? Wer hat diese Leute rekrutiert? Von wem werden die ganzen Propaganda Videos , welche Computerspielen ähneln und professionelle Programmierungen voraussetzen, hergestellt - sind es etwa die Pixar Studios?
Warum werden diese nicht vom Netz genommen? Warum werden keine Bodentruppen nach Syrien geschickt, um diese halbstarken Jugendlichen zu Fall zu bringen? Doch nicht aus Angst vor diesen beschränkten Leuten. Nein, weil man es gar nicht möchte. Das gehört noch nicht zum Plan. Erstmal muss die ganze Region total platt gemacht werden. Dann kann man sich das mit den Bodentrupps nochmal durch den Kopf gehen lassen - nur dann braucht sie keiner mehr.
Politiker der Vereinten Nationen:
Blut klebt an Eueren Händen. Ihr selbst seid latente Terroristen und tragt die Schuld am Leid und Elend von Millionen Menschen auf dieser Welt. Noch dazu seid ihr scheinheilige Heuchler.
Das Jahr des Lichts? Ich kann nur Dunkelheit in den Herzen der Vereinten Nationen sehen.
Und tiefe Traurigkeit in den Augen der leidtragenden Seelen.


MHM 17.11.2015

Buß- und Bettag: auch die Politiker können eingeschlagene Wege noch korrigieren
  Grundlegend bin ich Pazifistin und lehne ethisch gesehen jede Kriegsführung ab. Am besten wäre es wenn es gar keine Soldaten auf der Welt geben würde, dann würde keiner Krieg führen können. 
Aber es gibt Soldaten.
Und sicher waren die anfänglichen militärischen Einsätze z.B. im Irak absoult falsch. Jetzt ist die Lage allerdings soweit ins Verderben gestürzt, dass der Einsatz von Bodentruppen nicht mehr erspart bleiben wird. Wer glaubt, man bekäme die Terroristen in den Griff, indem man ihnen nun allmählich den Geldhahn zudreht und die Grenzen in der Türkei besser kontrollieren wird, der irrt. Dafür ist es längst zu spät. Jahrelang hat man dies versäumt und es einfach laufen lassen. Durch die Eigendynamik der Situation ist diese mittlerweile unkontrollierbar geworden. JETZT geht es um Menschenleben die zu retten sind. JETZT ist es an der Zeit den richtigen Weg einzuschlagen. Und dafür benötigt man Bodentruppen. Alles weitere muss parallel dazu verlaufen (Finanzstopp/Grenzkontrollen/Waffenhandel stoppen/ Ausbeutung anderer Länder stoppen/Integrationsarbeit/Rassismusbekämpfung/Schaffung von Perspektiven). 
Wenn man sich wieder jahrelang Zeit lässt um effektiv zu handeln, ja dann kann man nur vom gemeinschaftlichen Völkermord sprechen. Wer sich nicht für humanitäre Rechte einsetzt und keine Hilfe leistet obwohl es möglich wäre, ist selbst ein Verbrecher. 

MHM 18.11.2015

Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.Albert Einstein




 "Durch die Kraft der Gravitation strebt physikalisch gesehen alles zueinander. Diesem Naturgesetz sollten wir Menschen gleichtun."
Mona Harun Mahdavi 





25.11.1915 Hundert Jahre Feldgleichungen der Gravitation 
von Albert Einstein
Die allgemeine Relativitätstheorie ist als logisches Gebäude abgeschlossen. 

Zitate Einstein:
"Ich bin ein entschiedener, aber kein absoluter Pazifist, das heißt, dass ich der Anwendung von Gewalt unter irgendwelchen Umständen entgegentrete, ausgenommen, wenn ich einem Feind konfrontiert werde, der die Vernichtung von Leben betreibt."  

"I often think in music. I live may daydreams in music. I see my life in terms of music."

"Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen."
    
"Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Inkarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk hat für mich doch keine andersartige Qualität als alle anderen Völker. So weit meine Erfahrung reicht, ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppierungen. Ansonsten kann ich nichts Auserwähltes an ihm wahrnehmen."

MHM 25.11.2015


 

Der Stoß in den Rücken. Begangen von den Helfershelfern der Terroristen.

US-Präsident Barack Obama hat sich am Dienstag, nach Abschuss eines russischen Kampfjets durch das türkische Militär, auf die Seite der Türkei gestellt. Dieser Kampfjet war im Einsatz gegen die Terroristen in Syrien unterwegs. Was soll man da noch mehr sagen, als das die Helfershelfer der Terroristen einen gewissen Plan verfolgen und die Bekämpfung der satanistischen Terrorgruppe (die sie selbst ins Leben gerufen haben) keinesfalls unterstützen werden.  
Zum Vergleich: Zum G7 in Garmisch (siehe meinen Bericht vom Juni 2015) waren ca.21.000 Polizisten anwesend. Die satanistische Terrorgruppe in Syrien besteht aus ca.45.000 Leuten.  Und diese Leute kann man nicht zerschlagen??? Ich würde es einen üblen Witz nennen wenn nicht millionen Menschenleben davon betroffen wären. Wer will einem diesen ganzen Schwachsinn verkaufen???Etwa die ach so guten Freunde, die Verbündeten von Europa
 Deutschland aufgepasst: Du bist dabei selbst verar...t zu werden.
Der gemeinschaftliche Völkermord geht weiter. 
Und die Welt schaut zu.  




Das war schon klar.

Die entscheidende Warnung vor einem Terroranschlag in Hannover vor gut einer Woche stammte offenbar von einem israelischen Geheimdienst. Die Angaben sind jedoch unkonkret geblieben. In Hannover war kein Sprengstoff gefunden worden, Festnahmen gab es auch keine.
Wenn man die ganzen Zusammenhänge Terror/Islamfeindlichkeit/Ausbeutung begriffen hat wußte man dies schon vorher. Es ist klar von wem diese Panikmache ausging und ausgeht. Nach den Attentaten in Paris war die Instrumentalisierung dafür natürlich bestens geeignet. Wo kann man mehr  Menschen erreichen, die man mit Angst und perfider Propaganda gegen Moslems und Flüchtlinge anheizen kann, als unter den millionen Fußballfans. Aber der Weltbürger ist nicht mehr so dumm wie es die israelische Regierung so gerne glauben möchte. Die Zusammenhänge haben sich bei vielen Mitmenschen herumgesprochen. 
Und die Menschen sind hoffentlich bald soweit um sich energisch gegen diese Kriegsverbrecher einzusetzen. Diese politischen Vorgänge darf man sich nicht bieten lassen. Der Bürger steht hier in der Verantwortung. Durch friedliche Demonstrationen pro Weltfrieden! Also AUFGEWACHT! Nicht nur den Kopf schütteln über die Welt. Das bringt nix. 

MHM 25.11.2015 


Zum Weltklimagipfel:
Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus. 
Totenstille für die Menschheit und für die wunderbare Tierwelt der Regenwälder?

Aktuelle Berichte zeigen, dass die Abholzung der brasilianischen Regenwälder in diesem Jahr wieder zugenommen hat. Demnach stiegen die Rodungen im Mai 2015 im Vergleich zum Mai 2014 um das Fünffache. Insgesamt ist in den vergangenen Monaten laut Satellitenbildern ein Anstieg der Abholzung um 14 Prozent zu beobachten.
Grundsätzlich ist sich Brasilien seiner Verantwortung bewusst. 2009 verpflichtete sich die Regierung auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen, die Zerstörung des Regenwaldes bis zum Jahr 2020 um 80 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Die neuesten Zahlen zeigen jedoch, dass dieses Ziel in Gefahr ist.
Die Antwort auf das Warum liegt natürlich bei den wirtschaftlichen Interessen begraben. Und zwar dort wo viele Rinderzüchter und Sojaproduzenten ihre Betriebe haben. Allein von August 2010 bis April 2011 stieg hier die Waldzerstörung nach Analysen des staatlichen Instituts für Weltraumforschung (Inpe) um 43 Prozent.

Vorgesehene Strafen für illegale Abholzungen bewirken anscheinend nichts. Oder sie werden durch Korruption gar nicht erst wirksam.
Der Schutz der Bäume ist eines der wichtigsten politischen Ziele in Brasilien, denn davon hängt nicht nur das Klima im eigenen Land, sondern auf der ganzen Welt ab.
Mit einer Fläche, die sich über neun Staaten erstreckt, ist er die größte verbliebene Regenwaldzone weltweit.Damit ist der brasilianische Regenwald einer der größten CO2-Speicher. Die Abholzung hat weitreichende Folgen. Insgesamt bis zu 20 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gehen laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen bereits auf die Zerstörung von Wäldern zurück.
Hat man den lebensverachtenden Wirtschaftsbossen eigentlich ins Hirn geschissen? (Sorry für die Sprachauswahl, aber wie gesagt: wie man in den Wald hineinruft…) Und warum kann niemand dagegen etwas unternehmen? Ist die Menschheit so machtlos?

Vor allem die Menschen die Kinder haben sollten sich vermehrt für den Naturschutz und somit für die Zukunft ihrer Sprößlinge einsetzen. Aber komischerweise tun dies häufiger die Menschen ohne Nachkommen (laut einer Studie). Es gibt leider nicht so viele gute Herzen die ein Verantwortungsbewußtsein für die Umwelt und die Zukunft der Menschheit besitzen.

 MHM 27.11.2015
 



Oktober 2015


Einblick in mein Gästebuch.  
Einträge zu den Ausstellungen in Kirchberg und Nymphenburg


Lieben Dank an die Gäste!





Impressionen aus der
Vernissage vom 16.10.2015 
bei Immobilien Zippold in 
München / Nymphenburg









Die "Nymphenburger Sezession" lädt Sie herzlich ein 
 zur Vernissage am Freitag, den 16.10.2015.



Vernissage am Freitag, den 16.10.2015.
Die Ausstellung findet in den Räumlichkeiten 
der Immobilien Zippold GmbH statt. 
Dazu gibt es live Musik von und mit Michael Bohlmann.
 
Beginn 18.00 Uhr in der Kriemhildenstraße 40 
(Ecke Hirschgartenallee)
80639 München


Dauer der Ausstellung: 16. Oktober 2015 bis Ende Januar 2016

Künstler:
Günther Franz Walch, Slobodan Jovic (in Memoriam)
Massoud Harun Mahdavi, Mona Harun Mahdavi

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
MHM 02.10.2015





Vom lebendigen Wald zum toten Holz.  

Pro Minute werden immer noch 35 große Fußballfelder Regenwald abgeholzt oder einfach
abgebrannt. Täglich sind das ca. 550.000.000 m² (55 Millionen Quadratmeter).  Das sind pro Jahr ungefähr 200.000 k, also ca.28.000 Fußballfelder. Wer kann sich das vorstellen?  Dabei schrumpft der Regenwald hauptsächlich deshalb, weil die Menschen mit wertvollen Hölzern Geld verdienen wollen. Diese geldgierigen Wahnsinnigen sind nicht die Einwohner des Regenwaldes, sondern große staatliche und private Firmen . Überwiegend stammt das Holz von sehr alten Bäumen, die in Regenwäldern wachsen. Viele andere Pflanzenarten gehen mit diesem Lebensraum verloren. Und somit viel Wissen, z.B. für die Medizin. Tausende Tierarten haben keine Überlebenschance und verschwinden völlig von unserer Welt. Endet eine Population oder Art durch Aussterben, geht ihre genetische Information verloren. Es handelt sich um einen nicht umkehrbaren Prozess, der die Biodiversität vermindert. In der heutigen Zeit geht die überwiegende Zahl aller Aussterbevorgänge direkt oder indirekt auf menschliche Einwirkungen zurück.
Besonders stark gefährdet sind Arten mit sehr kleinem Verbreitungsgebiet, diese werden Endemiten genannt. Regionen, die zahlreiche endemische Arten aufweisen (wie z.B. Madagaskar) und deswegen besonders artenreich sind, versucht man als Biodiversitäts-Hotspots zu identifizieren. Zerstörung eines solchen Hotspots führt zu besonders hohen Artenverlusten. Alles in allem beläuft sich das Artensterben, sofern man es überhaupt registrieren kann, auf ca. 30.000 Arten jährlich.  
Tag für Tag verschwindet mehr Lebensraum. Für Palmöl-Plantagen, Rohstoff-Explorationen (Öl, Gas, Uran, Gold, Silber, Kupfer, Koltan etc.). Oder einfach für Dinge des täglichen Gebrauchs, wie Coffee-To-Go-Becher, (Toiletten)papier, Bücher, IKEA-Möbel, Biosprit usw. Die meisten Rodungen sind illegal, doch wenn schert das, solange die Produkte nur billig sind. 
Korruption spielt dabei auch eine Rolle. Was jetzt gerade gerodet wird, kann so schnell nicht wieder nachwachsen. Und dabei ist unser Weltklima davon abhängig, wie viel gesunden Waldbestand es auf unserer Erde gibt! 
Wird der Regenwald abgebrannt, lässt man die Asche der Bäume als Dünger liegen, denn ohne den Regenwald wachsen hier nur sehr schlecht Pflanzen. Die zusätzlich künstlich gedüngten, freien Flächen werden dann zum Beispiel als Gras- und Weidefläche für Tausende von Rindern verwendet. 
Oder es entstehen Monokulturen. So kommt es zu zusätzlichen Umweltschäden. Nicht nur durch das Methan das die Rinder ausstoßen, sondern auch vom Lachgas. Lachgas wird vor allem beim Ausbringen von Kunstdünger für das Turbowachsturm der Monokulturen freigesetzt. Methan ist 25-mal klimaschädlicher als CO2, aber Lachgas ist 296-mal schädlicher. 
Die Tiere werden dann geschlachtet, um das Fleisch an die USA oder nach Europa zu verkaufen.
Der weite Transport führt zu neuen Umweltschäden... und so zieht dieser irrsinnige Kreislauf seine Bahnen. Unzählbare Folgeschäden sind das Ergebnis.
Leider trägt die Bundesregierung durch ihre Handels- und Wirtschaftspolitik  enorm zur Abrodung der Urwälder bei. Sie ignoriert im Sinne der Wirtschaft/Industrie die Bedeutung der (Ur)wälder für die Biodiversität.
Wir können einen Beitrag leisten: weniger Produkte aus Holz kaufen und holzfreies Papier verwenden (Dies sollten besonders die europäischen Verlagsgruppen endlich beherzigen).
Siehe z.B. Axel Springer Verlag, WAZ-Mediengruppe und DuMont.
Link zu einem Artikel von Greenpeace:
Bedrohte Urwälder auch in Kanada 

MHM 06.10.2015

Link:



"Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen."
Alexander Freiherr von Humboldt 



 

 
Schöne Ara Papageien im Daglfinger Blumenhof

Als ich mit meinem Ehemann letzte Woche durch den Daglfinger Blumenhof spazierte wurden wir durch ein lautes "Raaak" begrüßt.
Ich entdeckte die unscheinbare Behausung der zwei exotischen Aras. Ein Gelbbrustara und ein Hellroter Ara saßen in einem eingebauten Käfig. Mir fiel gleich auf, dass die Behausung etwas unlieblich ausgestattet war. Föhn und Gerümpel, zwei nicht mehr ansehnliche kleine verdörrte Palmen am Boden, ein verdreckter Spiegel (den die Papageien beim besten Willen nicht brauchen), wenig Futterspielzeug, ein Heizstrahler der im Käfig platziert war und eine Gefahr der Verbrennung darstellte. 
Dunkel durch die dreiseitige Verkleidung des Käfigs und durch den dunklen Flies an der Decke.
Dieser Umstand machte sich in meinen Augen besonders am Wohlbefinden des Hellroten Aras bemerkbar, der großflächig federlose Stellen aufweist (am Kopf ist er schon bis zum Ohrloch ohne Federn). Ich bin keine Vogelkundlerin aber mit etwas Herz konnte jeder sehen, dass da eine Verbesserung möglich wäre. Das stimmte mich nachdenklich und ich suchte ein Gespräch mit dem Betriebsleiter Herr. Uli G..  Von ihm erfuhr ich, dass die Vögel aus gesundheitlichen Gründen des Vorbesitzers, bereits seit drei Jahren in ihrer Obhut sind. Ich schlug Ihm vor in den nächsten Tagen vorbei zu kommen um gemeinsam mit den Mitarbeitern eine Verbesserung der Lebensumstände für die zwei Papageien zu gestalten. Herr. G. zeigte sich durchaus kooperativ.
Gesagt getan. Gestern kurz vor Mittag nahmen der Mitarbeiter Stefan und ich die Sache in Angriff. Die zahmen Papageien saßen draußen auf einem Einkaufswagen und wir gestalteten die Behausung. Der Boden wurde neu ausgelegt, frischer Sand hinzugefügt. Mit Petra suchten wir einpaar abkömmliche grüne Pflanzen und einen Obstbaum aus. Diese verleihen dem ganzen einen gemütlicheren Charakter. Futterspielzeug das ich schon zu Hause vorbereitet hatte, soll den Vögeln etwas Abwechslung bringen. Vögel die gelangweilt sind kompensieren dies mit Federn ausrupfen.
Der Spiegel und das Gerümpel sind weg. Der Heizstrahler, den die Vögel nur bei einer Temperatur von weniger als 12 Grad benötigen steht nun ausserhalb des Käfigs.Der dunkle Flies auf der Decke des Geheges wird noch gegen einen hellen. durchscheinenden Flies ersetzt.
Alles in allem ist im Rahmen der Möglichkeiten eine kleine Verbesserung entstanden. Ich habe noch dazu angeregt, eventuell die ganze Behausung grundlegend zu überdenken. Auf Dauer könnte man einen Platz der präsenter ist auswählen und z.B. einen schönen größeren Käfig mit einem Wasserlauf gestalten. Oder ein Gewächshaus mit Fenstern zum öffnen. Das wäre ein toller Hingucker und wahrscheinlich ein noch besserer Lebensraum für diese Tierart.
Die wertvollen exotischen Vögel werden von den Kunden geschätzt, auch sie hätten eine Freude daran. Schauen Sie doch mal mit einpaar Erdnüssen vorbei...(dies soll keine Werbung für den Blumenhof sein. Nur für die Papageien:-)

Man muss Menschen, die vorhaben sich solche Tiere (nur in Paarhaltung) zu kaufen, ernsthaft davon abraten. Diese zwei Ara Papageien hat es gut erwischt. Das Privileg in einem lichtdurchfluteten, geräumigen Blumenhof zu wohnen und sich auch hin und wieder ausserhalb des Käfigs aufzuhalten hat nicht jeder ihrer Artgenossen. Die wenigsten Menschen sind dazu in der Lage dieser Tierart  einen einigermaßen gerechten Lebensraum zu bieten. Die Lebenserwartung von Aras liegt je nach Haltung zwischen 30 und ca. 90 Jahren.
 
MHM 01.10.2015

Nachwort 02.102015
Zwei Tag später ist die Palme die ich vor dem Käfig paltziert hatte verschwunden (drinnen durfte ich sie nicht stellen. Eine Mitarbeiterin war ganz aufgebracht weil die Vögel die Palme ja anpicken würden. Klar! Dafür war es eigentlich gedacht. Das sind doch keine Stofftiere. Der Föhn(?) hängt auch wieder im Käfig und die schwarze Plane auf der Decke ist immer noch nicht verschwunden.
Anscheinend haben die Leute vom Daglfinger Blumenhof nicht wirklich etwas übrig für die Aras.
Auf die Frage hin ob sich schon ein Tierarzt den ausgerupften Hellroten Ara einmal angesehen hat wurde gleich schnippig reagiert.
Das hat mir sehr missfallen. In Zukunft kaufen wir unsere Pflanzen woanders.

"Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit." 
Romain Rolland 

"Gott wünscht, daß wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz."
Franz von Assisi 

"Wer zu den Tieren nicht gut ist, kann kein guter Mensch sein."
Arthur Schopenhauer 




September 2015

Impressionen aus dem Rathaus Kirchberg / Hunsrück. 
"Wir Erdeaner" Ausstellung. Vernissage 18.09.2015




















Rhein-Hunsrück-Zeitung   Artikel vom 23.09.2015






Link zu einem weiteren Artikel aus dem localbook Bärenbach:






Herzliche Einladung zu meiner Ausstellung "Wir Erdeaner". 
Bilder für Erdenbewohner und solche die es werden wollen.

 
Rathaus Kirchberg | Hunsrück • Vernissage am 18. September 2015





































Anschrift
Marktplatz 5
D-55481 Kirchberg (Hunsrück) 


Kirchberg, die „Stadt auf dem Berg“, erhielt 1259 Stadtrechte und ist damit die älteste Stadt auf dem Hunsrück. Sie liegt am Schnittpunkt der alten Straßenverbindung Trier–Kirchberg–Bingen–Mainz, der Römerstraße Ausoniusstraße mit dem Kelten Weg Nahe-Mosel.
Das Stadtbild wird geprägt von drei Türmen: dem Turm der historischen Michaelskirche im Zentrum, dem im Osten gelegenen Turm der evangelischen Friedenskirche sowie dem 36 Meter hohen Wasserturm, der zwischen 1899 und 1900 errichtet wurde. Sie zeigen symbolisch mittelalterliche Geschichte, Industrialisierung und moderne Stadt.
Bekannte Malerin: Sophie Reinhard *1775 in Kirchberg - 1844 Karlsruhe
Sophie Reinhard war unter anderm eine Schülerin des Münchner Galeriedirektors Johann Christian von Mannlich.
Mehrfach Illustrierte sie literarische Stoffe, so die Alemannischen Gedichte von Hebel.
Sophie Reinhard war in den 1820er Jahren bekannt und geschätzt. 




Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“
Paul Klee 




01.09.2015 Münchner Bürger/innen zeigen große Nächstenliebe und eine vorbildliche Hilfsbereitschaft 
gegenüber den Flüchtlingen

Die am Dienstag ankommenden Flüchtlinge wurden am Münchner Hauptbahnhof herzlich aufgenommen. Durch zahlreiche Sachspenden wurde ihre Ankunft zunächst erleichtert. Sorgen und schreckliche Erlebnisse aus ihrer Heimat und ihre lange Odyssee konnten für eine kurze Zeit vergessen werden. 
Bürger aus anderen Bundesländern sollten sich ein Beispiel an diesem menschlichen Umgang nehmen.
Gemeinsam kann man vieles erreichen. Und die Freude die wir geben, kehrt in unser eigenes Herz zurück.

Was die Bayerische Staatsregierung anbelangt, so sollten unser Innenminister J. Herrmann, Generalsekretär A. Scheuer
und co mit ihren nahezu rassistischen Ansichten vielleicht wieder zurück an die Melkmaschine. Der Staatsüberschuss deutschlands beläuft sich innerhalb von einem halben Jahr  auf 21 Milliarden Euro.
Und Bayern ist das reichste Bundesland. Davon kann man ruhig etwas für humanitäre Werte ausgeben. Wer nur daran arbeitet die Banken zu finanzieren statt Menschlichkeit zu üben hat in der Politik nichts verloren. Denn wie man es an den empathischen Handlungen der Bürger sehen kann, vertreten derartig gesinnte Politiker nicht die Meinung des Volkes.

MHM 02.09.2015



PS.: 
Herzlichen Dank für die lieben Kommentare bislang. Ich versuche weiterhin mein Bestes zu geben :-)




Die Menschheit fordert von den Politikern 
endlich die gemeinsame Ursachenbekämpfung anzugehen.

 "Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."
Thomas Jefferson 


"Christus hat vergebens gelebt und ist vergebens gestorben, wenn er uns nicht gelehrt hätte, unser ganzes Leben nach dem ewigen Gesetz der Liebe einzurichten." Mahatma Gandhi

Der Schuss nach hinten"Wer heute versäumt das Erforderliche für eine friedliche Mitwelt zu tun
wird im Morgen dafür einbüßen." MHM 

"Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheiten hingegen können ganze Armeen aufhalten"
Otto von Bismarck



Universalität im Menschenrecht steht für Allgemeingültigkeit. Das heißt, dass Menschenrechte überall für alle Menschen gültig sind.  

Damit die erste subjektive Bedeutung praktisch realisierbar ist, muss die zweite intersubjektive Bedeutung erfüllt werden: Die Anerkennung des Menschenrechtes und dessen Geltung für jeden Menschen. Dabei ist jeder Mensch dazu verpflichtet, die Menschenrechte seiner Mitmenschen zu respektieren. Denn wenn sich jemand auf die Menschenrechte beruft, aber diese in der Mitwelt nicht anerkannt werden, ist die Berufung eines jeden Menschen auf dieselben Menschenrechte zum Schutze seiner elementaren Interessen, nicht erfüllt worden. Deshalb werden tragfähige und rechtliche Instrumente gebraucht, um die allgemeingültige Anerkennung der Menschenrechte zu garantieren. Dabei sind alle Staaten, die der UNO beigetreten sind, dazu verpflichtet worden, die Menschenrechte in ihren nationalen Rechtssystemen zur vollen Geltung zu bringen.

Was ist mit Ungarn los? Warum läßt man die Menschen in einer Art Gefangenenlager hungern? Die Menschen die aus Not aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, sind doch keine Verbrecher.
In Italien, Frankreich und Griechenland sieht die Versorgung dieser Menschen nicht viel besser aus.  
Warum nehmen die Polen (die selber einst Flüchtlinge waren) so wenige Menschen auf und unterscheiden auch noch unter dem Glauben dem die Flüchtlinge angehören. 
Was ist mit dem Vereinigten Königreich? Diese wollen sich nur die Rosinen aus der europäischen Gemeinschft herauspicken. So läuft es nicht.
Wo bleibt die UNO, als globale internationale Organisation und als uneingeschränktes anerkanntes Völkerrechtssubjekt? 


An alle Staatsoberhäupter der in den Flaggen gezeigten Nationen:

Beenden Sie das Elend. Stoppen Sie den IS. Auch wenn diese bereits eine Eigendynamik genommen haben sollte. Dann müssen eben Bodentruppen ran. 
Und wenn es schon die Bundeswehr gibt... Wofür gibt es die zahlreichen Militärbediensteten? Handeln Sie Jetzt! Und nicht erst irgendwann.
Tun Sie es für die Menschheit. Auch Sie leben nur einmal. 
Sie haben die Macht diese Welt zum Positiven zu verändern. Nutzen Sie diese.
Die Geschichte von Morgen wird im Heute geschrieben.
Unsere Welt hat genug andere Probleme zu bewältigen. 
Siehe z.B. den massiv voranschreitenden Klimawandel.
Vereinigen Sie mit allen Völkern Ihr Wissen, Ihre Energie und Lebenszeit für die Bewältigung essenzieller Werte.
Erst dann können wir Sie als Volksvertreter achten. 
MHM 03.09.2015 



Zum Gedenken an den Arzt und Menschenfreund
Albert Schweitzer (14.01.1875 - 04.09.1965)

Zum 50. Todestag: Albert Schweitzer war ein evangelischer Theologe, Organist, Philosoph und Pazifist 
"Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen." Albert Schweitzer Er gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Schweitzer veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken.
1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm.
Ende der 1940er Jahre reiste Albert Schweitzer in die USA, um Spendengelder für seine Klinik in Afrika zu sammeln. In den konservativen Kreisen des Landes galt er als Kommunistenfreund.Der amerikanische Geheimdienst fürchtete, dass der einflussreiche Humanist sich Albert Einsteins Protest gegen die atomare Bewaffnung der USA anschließen könnte. Mit einer Verleumdungskampagne wollte man Schweitzers Lebenswerk in Verruf bringen...

Albert Schweitzer wurde von mehreren Freunden, unter anderem Albert Einstein und Otto Hahn, gedrängt, seine Autorität gegen die Atomrüstung einzusetzen. Er gehörte 1958 neben Otto Hahn zu den prominentesten Unterzeichnern einer von Linus Pauling initiierten Unterschriftensammlung bei namhaften Wissenschaftlern gegen die Atomversuche. Mit Erfolg. Nukleartests wurden in den USA eingestellt (zumindest überirdisch, unterirdisch waren Kernwaffentests weiterhin erlaubt)
"Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, daß du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst."
Albert Schweitzer


Link zu:  Ein Brief im Zorn. Von J.Todenhöfer 




"Zusammenkunft ist ein Anfang.  
  Zusammenhalt ist ein Fortschritt.  
  Zusammenarbeit ist der Erfolg."Henry Ford

Die Fehler die in der Europäischen Union derzeit gemacht werden (siehe die Osteuropäischen Länder die sich einfach weigern Menschen in Not erstmal menschenwürdig und ordentlich aufzunehmen) müssen Deutschland umso mehr zum Zusammenhalt bestärken und zur gemeinsamen Bewältigung der Sachlage bewegen.  

Erfolgreiche Menschen sind erfolgreich, weil sie das tun, was andere nicht tun. 

Ganz Deutschland sollte die Nächstenliebe und die freundliche Aufnahme der Flüchtlinge in München unterstützen. Andere Bundesländer müssen ihre Türen und Herzen für Menschen in unsagbarer Not (weiter) öffnen. Als Zeichen der innerdeutschen Solidarität sollten Münchens Bürger/innen für ihren enormen Einsatz mit etwas Entlastung belohnt werden. 
Den Vertriebenen muss JETZT die benötigte menschenwürdige Unterkunft und Verpflegung für die kommenden Tage gewährleistet werden.
Erstmal handelt es sich um die Menschen. Und auf die Menschen kommt es an.

Nur mal so am Rande:
Verteilungsquote von Asylbewerbern nach dem "Königsteiner Schlüssel"

Für die Anwendung 2015
BundeslandQuote
Baden-Württemberg 12,97496%
Bayern15,33048%
Berlin5,04557%
Brandenburg3,08092%
Bremen0,94097%
Hamburg2,52738%
Hessen7,31557%
Mecklenburg-Vorpommern2,04165%
Niedersachsen9,35696%
Nordrhein-Westfalen21,24052%
Rheinland-Pfalz4,83472%
Saarland1,21566%
Sachsen5,10067%
Sachsen-Anhalt2,85771%
Schleswig-Holstein3,38791%
Thüringen2,74835%
 
 Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Die herrschenden Eigentümer von Grund und Immobilien sind der Staat, die Deutsche Bahn und die Kirche. Sie müssen Unterkünfte schaffen bzw. freigeben!!!

MHM 12.09.2015



Schuldig! Guilty! אשם!

Was ist los mit der Welt? Warum geht die
Ursachenbekämpfung nicht voran? Millionen Menschen werden unterdrückt, getötet oder gezwungen ihre Heimat unter unwürdigen Umständen zu verlassen. Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Aber es scheint kein Wille da zu sein. 
Geht es nur um Öl? Um Wasser? Um Bodenschätze? Um Urwälder, für z.B. den Papierverbrauch von europäischen Verlagen? 
Müssen dafür die Menschen und davon zahlreiche Kinder, die noch gar kein Leben hatten, ihr Leben lassen? Die Todsünde namens Gier regiert die Welt.
Es ist ein leichtes, die von Menschen verlassenen Regionen, weiter auszurauben. Ist klar.
Man kann nur hoffen, dass die vielen geschundenen, ausgebeutetetn und hintergangenen Seelen 
aus dem Nahen Osten und die aus dem Kontinent Afrika, niemals vergessen WER die Verantwortlichen sind... EUERE WAFFE SEI EUER VERSTAND!
Tatsache ist, dass diese Staaten gar kein Interesse daran haben irgend etwas in den Heimatregionen der Vertriebenen zu
verbessern.  Sonst hätte man schon längst etwas unternommen.
PFUI TEUFEL!!! Das muss man leider so klar sagen. 

... Die Habgier spielt eine besondere Rolle im deutschen Strafrecht als Tatbestandsmerkmal des Mordes (§ 211StGB) und ist eines der Merkmale, das eine Tötung als Mord qualifiziert. Habgier wird von der Rechtswissenschaft als „rücksichtsloses Streben nach Gewinn um jeden Preis“ definiert. Sie gehört zum subjektiven Tatbestand (Mordmerkmal der ersten Gruppe). Damit das Vorliegen der Habgier bejaht werden kann, muss sie nicht das einzige Motiv der Tötung sein, aber tatbeherrschend und/oder „bewusstseinsdominant“. Es genügt nach – insbesondere auch in der Rechtsprechung vorherrschender – Auffassung, wenn der Täter durch die Tötung lediglich Aufwendungen ersparen will...  was die Politik und die Wirtschaft betrifft, wird das Tatbestandsmerkmal Habgier, einfach ausser Acht gelassen... sonst wären diese Verbrecher, die der ganzen Menschheit und der Umwelt schaden, längst vor Gericht.

MHM 14.09.2015 



 

 

August 2015

Liebe Visiorama Freunde, mit dem nachfolgenden Text möchte ich mich in die Sommerpause verabschieden. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Zeit mit dem Blick für die schönen Wunder unserer Welt. 

... Beppo liebte diese Stunden vor Tagesanbruch, wenn die Stadt noch schlief. Und er tat seine Arbeit gern und gründlich. Er wußte, es war eine notwendige Arbeit.
Wenn er so die Straßen kehrte, tat er es langsam, aber stetig: Bei jedem Schritt einen Atemzug und bei jedem Atemzug einen Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Schritt - Atemzug - Besenstrich. Dazwischen blieb er manchmal ein Weilchen stehen und blickte nachdenklich vor sich hin. Und dann ging es wieder weiter - Schritt - Atemzug - Besenstrich -----.
Während er sich so dahinbewegte, vor sich die schmutzige Straße und hinter sich die saubere, kamen ihm oft große Gedanken. Aber es waren Gedanken ohne Worte, GEdanken, die sich so schwer mitteilen ließen wie ein bestimmter Duft, an den man geträumt hat. Nach der Arbeit, wenn er bei Momo saß, erklärte er ihr seine großen Gedanken. Und da sie auf ihre besondere Art zuhörte, löste sich seine Zunge, und er fand die richtigen Worte.
"Siehst du, Momo", sagte er dann zum Beispiel, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man."
Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: "Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedesmal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und mahn strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluß ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen."
Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten."
Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."
Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: "Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste." Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: "Das ist wichtig."....


Text: SZ 2006

aus aktuellem Anlass vozeitige Beendigung der Sommerpause:


Völkerwanderungen sind seit jeher gegeben. 
Jeder Stammbaum hat dazu eine eigene Geschichte.  
Migration kennt die Welt seit ihren Anfängen. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Menschen mobiler denn je. Kriege und Umweltzerstörungen sind weit verbreitet. Und das wird so lange weitergehen bis die Politiker ernsthafte Lösungen gegen Kriegsführungen und Zerstörungen einschlagen. Die Bundeswehr z. B. wird nach Aussage eines Hauptmanns aus München auch dafür eingesetzt um die Weltbevölkerung in Zaum zu halten. Der Steuerzahler, von dessen Gelder diese Staatsbediensteten bezahlt werden, müsste sich doch gegen solches Unrecht massiv einsetzen oder etwa nicht? Da werden unschuldige Kinder, Frauen und Männer einfach umgebracht um die Weltbevölkerung zu dezimieren? Anders konnte ich zumindest den oTon dieses Hauptmanns nicht verstehen.
Waffen "Made in Germany" sind gefragt. Deutschland ist größter Rüstungsexporteur Europas und drittgrößter Waffenhändler der Welt - die Exporte steigen um 70 Prozent. Der Gesamtwert der deutschen Rüstungsexporte von 2004 bis 2008 bezifferte SIPRI auf 8,7 Milliarden Euro.
Was wir nun erleben, ist eine humanitäre und politische Notsituation.
Zur Erinnerung:   Grundgesetz Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Was heute aber passiert, ist das Gegenteil. Man könnte meinen, dass die Regierung gegen die eigene Verfassung verstößt und gegen Artikel 1 des GG, das Menschenrecht. Sie lässt rassistische Äußerungen, Hass und Anfeindungen in Form von Gewalttaten gegenüber Schutzbedürftigen indirekt zu. Wo bleibt die harte Auseinandersetzung und die juristische Konsequenz gegenüber solchen Menschenverachtungen? Die große Mitschuld und somit Verantwortung liegt auch bei Deutschland (natürlich nicht nur - es ist ein menschenfeindliches Unding von anderen europäischen Staaten wenn sie alles auf Deutschland abwälzen wollen, auch sie müssen sich verantworten)
Mitschuld deswegen weil sie unter anderem für die Waffenlieferungen (Giftstofflieferungen) und Ausbeutungen vieler Regionen, aus denen die Menschen flüchten, zuständig sind.
Ich finde es toll von Til Schweiger, dass er sich pro Flüchtlinge einsetzt und seine medialen Möglichkeiten für etwas sinnvolles nutzt. Und wo kommen wir hin, wenn jeder der sich für eine humanitäre Selbstverständlichkeit stark macht, als Populist bezeichnet wird.
Und wenn schon, was heisst Populismus:
-Ablehnung von Eliten und Institutionen
-Berufung auf den Menschenverstand
-Populismus betont den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in    
 Anspruch auf der Seite des einfachen Volkes zu stehen
Daran kann nichts verkehrt sein - wenn man seine Worte/Vorhaben auch wirklich umsetzt!

Link zur Maischberger Sendung vom 18.08.2015 
http://mediathek.daserste.de/Menschen-bei-Maischberger/Die-Fl%C3%BCchtlingskrise-Politiker-ratlos-/Das-Erste/Video?documentId=30130736&topRessort&bcastId=311210

Man könnte den Eindruck gewinnen, dass es bei den wohlmöglich kalkulierten Kriegsgeschehen (vor allem im Nahen Osten) nur um eine Sache geht: um Erdöl und Bodenschätze.
Syrien, Pakistan, Afghanistan, Irak - diese Länder umkreisen den an Erdölvorkommen reichen Iran. Es ist kein abwegiger Gedanke, dass die europäischen Staaten und ihre Verbündeten diese Regionen vielleicht geplant ins Elend stürzen. Vielleicht mit dem Hintergedanken, dass sie ein Drittel dieser Menschen vor Ort töten, ein weiteres Drittel verunglückt auf der Flucht und am Ende bleibt nur ein Drittel übrig. Dann gäbe es keinen großen Widerstand mehr - Ressourcen könnten leichter an sich gerissen werden... so etwas würde man gemeinschaftlich organisierten Völkermord nennen.
ob das die Wahrheit ist? Es sollte uns, dem Weltfrieden zuliebe, zumindest wert sein einmal über diese Vermutung nachzudenken...
Welche Länder gehen gegen die, in der Relation gesehen, wenigen sogenannten IS-Terroristen vor ?
- diese könnten leicht zerschlagen werden.
Deutschland? Die Sterne und Streifen? GB? Israel? Die Türkei?  - Niemand!!!
Etliche Menschen werden täglich getötet. Für die Menschheit wertvolle, Jahrtausende alte Kulturgüter unwiderruflich zerstört. Länder, die einst Pioniere waren, denen auch Europa vieles zu verdanken hat, werden einfach platt gemacht. Und alle sehen dabei zu.
Alles wird mit zweierlei Maß gemessen. Hakenkreuzschmiereien sind heute verboten, und das ist auch richtig so!!! - Aber gegen andere Minderheiten wird durch Medien und durch die angstverbreitenden Aussagen mancher Politiker regelrecht aufgehetzt.
Es ist endlich an der Zeit, dass die Menschheit aufwacht und human handelt und zwar in Form der Ursachenbekämpfung. Ob Christen, Juden, Moslems oder Andersgläubige.
MHM 19.08.2015

„Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen,
der nicht (mit all seinen Möglichkeiten) Barmherzigkeit getan hat ...“
(Jakobus 2/13)

 „Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“

Albert Einstein

 






Zu Afrikas Problemen und unserer Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen aus diesem Kontinent:

Link zu den Nachdenkseiten. Hier wird die ganze Problematik bestens geschildert. 
Lösungen verdeutlicht.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=27289 


„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“
Aus der Präambel der Verfassung der UNESCO 


Die wahrhaftige Gefahr geht nicht von den Flüchtlingen aus, diese fliehen vor Krieg, Zerstörung und Verfolgung. Sie sind auf der Suche nach einem friedlichen Leben in einer wohlgesinnten Gemeinschaft.
Die ernstzunehmende Gefahr stellen die Menschen mit rechtem Gedankengut dar. Sie scheuen keine Gewalt und keinerlei Zerstörung. Leider hat es die Regierung bislang versäumt, die Untergrabung der Gesellschaft durch diese kriminellen Leute zu verhindern (man bedenke die Vorgänge der NSU). Juristische, harte Konsequenzen sind jetzt angesagt, bevor dieser menschenfeindliche, fehlgeleitete Irrsinn weiter seine Kreise zieht!!! 

"Durch Mitgefühl kommt der Mensch zur Menschlichkeit"
Mona Harun Mahdavi 



Unsakrale Rechtsradikale

Vielleicht seid ihr zu blöd um etwas zu werden im eigenem Land
und setzt deshalb Gebäude in Brand
vielleicht seid ihr zerfressen von Neid
wir alle wissen, ihr seid ja nicht so gescheit 
vielleicht habt ihr ein großes Defizit
und befindet euch im Krieg mit Dativ, Akkusativ und Genitiv
vielleicht seid ihr bis zum Kinn tätowiert 
habt Angst, dass ihr, was ihr nicht besitzt verliert
vielleicht seid ihr einfach nur dumm
und werdet menschenfeindlich und radikal darum
vielleicht habt ihr auch zu viel
und führt aus Langeweile ein Höllenspiel
vielleicht besitzt ihr sogar einen Titel
und benutzt diese Macht als schwächstes Mittel
vielleicht seid ihr nur primitive Vorprimaten 
und glaubt euch in eurem Irrsinn als Deutschlands Diplomaten
vielleicht fehlt es euch an einem Herz
und seid fehlgetriebene aus diesem Schmerz
vielleicht seid ihr bloß arme Geister
und wärt gerne, zumindest in der Abscheulichkeit, die Meister
Aber eines ist sicher:
ihr seid der Abschaum, einfach nur in der Seele krank
immer und überall soll herrschen der Kampf gegen euch 
- und das mit Gottes Dank!

MHM 28.08.2015


Kulturtod

Es wurden in der syrischen Ruinenstadt Palmyra offenbar weitere Kulturgüter durch die Terrormiliz zerstört.  Betroffen ist der knapp 2000 Jahre alte Baal-Tempel. 

Bezüglich der unwiderruflichen Zerstörungen im Irak hatte Unesco-Chefin Irina Bokova vor längerer Zeit eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates gefordert. „Diese Angriffe sind mehr als eine Kultur-Tragödie - dies ist auch eine Sicherheitsfrage, da sie Sektierertum, gewaltsamen Extremismus und Konflikte schüren“, begründete die Generaldirektorin der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur ihre Forderung. Sie verurteilte die systematische Zerstörung des irakischen Kulturgutes als „gezielten Angriff auf die Jahrtausende alte Geschichte und Kultur des Iraks“, ebenso wie als „Anstacheln zu Gewalt und Hass“.
Gedenkt die Weltgemeinschaft zuzuschauen? Vielleicht bis zu dem Tag, an dem alle Menschen dort und dieser einzigartige Ort vollkommen dem Erdboden gleich gemacht wurden? 
DRUCK ausüben auf die Politiker lautet die Devise.

Aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges zogen die Gründungsstaaten die folgende Lehre:

„Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.“

MHM 31.08.2015


 







Juli 2015

 5 Schritte auf dem Erdeaner-Weg:
Kampfansage gegen alle Egoisten und Widersacher, die unseren Planeten zerstören.  Jedes Individuum kann und muss sich für das Leben einsetzen bevor einpaar habsüchtige, skrupellose Leute alles vernichten. Wir müssen den Reichtum solcher Verbrecher schmälern. Also, auf geht´s!

Schritt 1:
Verzichten Sie für mindestens ein halbes Jahr auf den Verzehr sämtlicher Meeres- und Seetiere. Auch auf die aus Aquakulturen.

Einpaar Informationen zu Marine Harvest: 
(Hauptaktionär ist der Norweger John Fredriksen) beteribt unter anderem riesige Lachsfarmen in Chile. Marine Harvest gehört zum größten Massentierhalter der Welt (100 Millionen Zuchtlachse) Pro Kilo Zuchtlachs werden bis zu 8 Kilo wildlebender Fisch verfüttert...
Marine Harvest umgeht seit Jahren die strengen norwegischen Gesetze. Die in Chile geltenden Gesetze werden (wurden) so gut wie gar nicht eingehalten.
Zum MSC Siegel:
Der MSC wurde 1997 gemeinsam von Unilever und dem World Wildlife Fund (WWF) als Initiative für eine verantwortungsvolle Fischerei gegründet. 
Eine Gruppe von Forschern beklagte im Fachmagazin "Nature", dass sich der MSC in den vergangenen Jahren in die falsche Richtung entwickelt habe und dringend reformiert werden müsste.
In "Nature" beklagen die Wissenschafter vor allem, dass sich immer mehr größere Fischereibetriebe das Siegel erhalten, obwohl diese aus ihrer Sicht keineswegs nachhaltig arbeiten. Als eines von vier Beispielen nennen sie den Alaska-Pollack, der mit Schleppnetzen aus der östlichen Beringsee geholt wird. Der Fisch, der als Alaska-Seelachs verkauft wird,macht ein Viertel des hierzulande gekauften Fisches aus. Circa eine Million Tonnen Pollack werden pro Jahr aus der Beringsee geholt, schreiben die Wissenschaftler. Der Bestand der geschlechtsreifen Fische sei zwischen 2004 und 2009 um 64 Prozent gesunken. Doch der MSC gehe trotzdem davon aus, dass sich die Bestände erholen... Die Meeresforscher halten die Kriterien des MSC-Siegels für fadenscheinig.
Jetzt haben wir das Jahr 2015 und keine Besserung in Sicht. Es liegt an uns Verbrauchern ein UMDENKEN und UMHANDELN einzuleiten.

Ausgerechnet der WWF steht übrigens in Vertragsbeziehungen mit Marine Harvest.
Marine Harvest bezahlt jährlich 100.000 Euro an WWF. Damit erkaufen Sie sich das WWF Logo und suggerieren dem Verbraucher ein gutes Gewissen... Der WWF ist eine, von einst adligen Jägern gegründete Tier- und Naturschutzorganisation.  
Tatsache ist, dass viele schützenswerte Tiere (Löwen, Leoparden, Elefanten...)  
vom WWF auch in privaten Reservaten an private Jäger zum Erschiessen weiterverkauft werden...
WWF - Vieles Lüge!!!

aber ich wiederhole mich leider an dieser Stelle, all dies habe ich bereits 2013 erwähnt...


Link zur Albert Schweitzer Stiftung:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/meerestiere/fische-aquakultur 



Schritt 2: 
Die Erde brennt! Machen Sie Ihren Kopf frei.
Kaufen Sie keine Schundblätter wie Bild, Bunte und co. Kündigen Sie die Abonnements.

Diese Zusammenhänge sind vielleicht schwer nachvollziehbar aber eines sei gesagt:
diese Schundblätter streuen gezielte Manipulationen in unseren Köpfen Sie lenken zudem ab von den eigentlich wichtigen Themen, die die Menschheit angehen müsste.

Sind sie z.B. gegen weitere Flüchtlingsströme? Diese Menschen können am wenigsten für die Weltsituation. Sie wissen sicherlich, dass Europa eine große Mitschuld an dem Elend dieser Menschen trägt, die ihre Heimat nicht grundlos verlassen. An der Erderwärmung und die einhergehende Dürre in vielen ohnehin schon geschundenen Regionen dieser Welt sind allein die Industrieländer schuld.  Sie roden wertvolle Baumbestände, überfischen und verschmutzen die Meere. Für die angezettelten Kriegen tragen sie auch die Verantwortung. 
Das Klima aber kennt keine Landesgrenzen. Wir werden alle dafür mit den Wetterverhältnissen wie starker Hitze und extremen Stürmen auch hierzulande bezahlen.
Diese armen unterdrückten Völker werden (meist schon seit Kolonialzeiten) massiv von den gierigen, reichen Ländern ausgebeutet. Und die Gehirnwäsche der Medien spielt dabei eine große Rolle.
Sie stehen in Vertragsbeziehungen mit der Industrie.
Unterstützen Sie nicht den Reichtum dieser propagandistischen Medienhaie. Sie wollen nur gezielt unsere Meinung lenken, uns ablenken - um selber an der Macht zu bleiben.
Suchen Sie statt dessen spezifische Informationen aus anderen seriösen Quellen.

Wie können Sie heute Ihren Kindern und Enkelkindern in die Augen sehen, mit dem Wissen, dass Sie nicht das geringste bereit sind zu verändern?

 Text: MHM 04.Juli 2015




Schritt 3:  


Ja, ja liebe Freunde - es geht wieder mal um einen Verzicht. Nämlich um den reduzierten Fleischkonsum.
Aber zu verzichten heisst ja nicht unbedingt zu leiden. Ganz im Gegenteil. Es hilft der Gesundheit - und es kann große Freude machen diese Welt für alle zu verbessern.

Unglaublich viel Wasser und Futter geheh verloren. Davon allein könnte man die Hungersnot auf der Welt stoppen.
Anregung an die Politiker:
ich finde, dass man durch eine Verteilung von Fleischmarken auf die Dauer gesehen eine effiziente Problemlösung des Fleischkonsums erreichen könnte. Weniger ist mehr. Mehr an Lebensqualität für alle. Jeder würde die gleiche Menge an zugeschriebenem Fleisch pro Woche erhalten. Das wäre gerecht und würde zugleich dem großen Problem der Wegwerfmentalität, begründet durch den Überfluss, entgegenwirken. 
Ein weiterer notwendiger Nebeneffekt wäre die Linderung der Hungersnot, die aufgrund des massiven Fleischkonsums, in vielen Teilen dieser Welt herrscht.
Vor allem der Umwelt käme eine Rationierung wesentlich zugute, abgesehen von dem ganzen Leid, das man den Tieren ersparen könnte. Weniger Tierhaltung bedeutet bessere Lebensumstände.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und würde sich auch daran gewöhnen. Ein geringerer aber dafür bewussterer Konsum von Fleisch könnte eines Tages ganz natürlich sein.
Der ganze Fleisch- und Fischkonsum geht in keinem Fall so weiter.
Bald werden der Mensch und die Wirtschaft diese Einsicht in Taten, wie auch immer sie aussehen mögen, umsetzen müssen. 

Wussten Sie, dass z.B. Leonardi di ser Piero (Leonardo da Vinci) Vegetarier war. Er wollte den Tieren ein unnötiges Leid ersparen. Er kaufte sogar häufig im Käfig gehaltene Vögel vom Markt um sie dann zu befreien.
Hier einpaar weitere berühmte Vegetarier:
- Zarathustra
- Siddharta Gautama Buddha
- Pythagoras
- Konfuzius
- Horaz
- Leo Tolstoi
- Antoni Gaudi
- Montserrat Caballè
- Brigitte Bardot
- Dustin Hoffman

Text MHM 13. Juli 2015


Schritt 4: Überlegen Sie sich doch selber womit Sie einen Beitrag für die Umwelt und das Wohlergehen anderer Menschen auf dieser Welt leisten können.
Jeder von uns ist dazu in der Lage seinen persönlichen Beitrag zu leisten. Der Verzicht auf gewisse Produkte (wie z.B. von Palmölprodukten) wäre ein Weg.
Siehe dazu folgenden Link zu Greenpeace:
http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/urwaelder/was-kann-ich-tun/Palmolprodukte/

Im Sommer 2015 könnte man ja auch mal auf´s Grillen verzichten. Oder mal Gemüse und Obst grillen und sich mal was anderes einfallen lassen um seinen Gaumen zu verwöhnen. Das erfordert natürlich Phantasie und Verstand.
Denken Sie über Ihre Lebensgewohnheiten nach. Sie finden sicher einige Möglichkeiten unsere Um- bzw. Mitwelt zu schonen.

Als Individuum können wir sehr viel erreichen. Aber der Wille muss da sein. Es hilft auch nichts wenn einige Menschen auf alles achten und andere auf nichts. Besser wäre es wenn jeder seinen kleinen Beitrag leisten würde. Kleiner Beitrag = große Wirkung!


Schritt 5:
 "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" Erich Kästner


Text MHM 20. Juli 2015

Juni 2015


Weil´s so wichtig ist noch zwei Links zum Verständnis, warum WIR uns für den Frieden einsetzen müssen. Vor allem wir in Deutschland!!! Schluss mit einen auf "Bückling" machen.
(P.S.: Demonstrationen gehören zu unserem demokratischen Grundrecht. Und nur so wird sich etwas bewegen. Also nutzen wir die uns gegebene Möglichkeit.)

Hier zwei interessante Links zur Aufklärung:  Jürgen Todenhöfer und Nachdenkseiten

NachDenkSeiten 1 

NachDenkSeiten 2 

"Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist."
Luc de Calpiers



Oh Europa! Europa!

Man kennt das Tier mit Hörnern, welches für dich immer am 

anziehendsten war, von dem dir immer wieder Gefahr droht! 

Deine alte Fabel könnte noch einmal zur "Geschichte" werden,

noch einmal könnte eine ungeheure Dummheit über dich Herr 

werden und dich davontragen! Und unter ihr kein Gott versteckt, 

nein! Nur eine "Idee", eine "moderne gottlose Idee"! - 


Text: F.W.Nietzsche 




  

Chance verpasst!

Ungefähr 21.000 Demonstranten, davon ca. 20.500 Polizeibeamte (ha, ha! Man könnte fast darüber lachen, wenn die gesamte Weltsituation nicht so ernst wäre.)
War´s die Hitze, das Gewitter am Vorabend oder doch die Hitze? Ist ja auch schöner an der Isar zu liegen, oder auf dem heimischen Balkon zu chillen.
Ach Treibholz ohne Saft und Kraft! (So, wie ich euch nenne), 
fließt immer weiter den Bach herunter...



Traurige Bilanz:
nur ca. 500 Menschen haben es heute geschafft sich friedlich gegen...: 

- neoliberale Wirtschaftspolitik
- Krieg und Militarisierung
- Ausbeutung
- Umweltzerstörung
- Weltweite Armut und Hunger
- Unmenschliche Flüchtlingspolitik

...zu engagieren, trotz Hitze!

Viel Wind um Nichts - sinnlose Steuergelder verprasselt für nichts und wieder nichts.

 Text und Fotos © MHM 07.06.2015



  
Eudämonik. Wenn die Menschheit das begreift, ist sie ein großes Stück weiter.

Das was wir haben und was wir vorstellen, sind sehr untergeordnete Rücksichten gegen das was wir sind. Der Zustand des Bewußtseins allein ist das Bleibende und anhaltend Wirkende:
alles Übrige wirkt nur vorübergehend. Aber das Vorherrschen des Intellekts über den Willen, da dieser stets viel Pein und wenig wirkliche Freude bringt, die gr0ße Lebendigkeit und Kapazität des Intellekts, welche die Langeweile bannt und den Menschen reich in sich macht, unendlich mehr leistend als alle Zerstreuungen, die der Reichtum kauft, ferner ein zufriedenes vernünftiges Gemüt, darauf kommt es sehr an. - Der Zustand, die Beschaffenheit des Bewußtseins, ist, in Hinsicht auf das Glück unseres Daseins, ganz und gar die Hauptsache. Denn das Bewußtsein allein ist ja das Unmittelbare, alles andere ist mittelbar, durch und in demselben.
   
Text: Arthur Schopenhauer 


 
Ungerechtigkeit braucht Öffentlichkeit!

Soldaten dieser Welt:
Keiner braucht einen Todesheld.
Liebe und Frieden kann über alles siegen.
Verdient nicht mit Leichen Euer Geld.
Dazu müsst ihr niemanden bekriegen.
 


Die Ausstellung der israelischen Antikriegs-NGOs "Breaking the Silence"(israelische Veteranenorganisation) ist nun für Köln abgesagt worden, nachdem die israelische Botschaft sich beschwert hatte, dass diese Angelegenheiten niemanden etwas angehen würden...
anscheinend hat man einiges zu verbergen.

Krieg geht aber alle Menschen etwas an. Völkerrechts- und Menschenrechtsverletzungen ebenso. Leider hat Köln kleinbei gegeben, was einen seltsamen Eindruck von Erpressbarkeit hinterlässt. Da sind die Schweizer schon emanzipierter wie es scheint, dort wurde die Ausstellung im Kulturhaus Helferei gezeigt.
Circa 150 Augenzeugenberichte schilderten die alltäglichen Kriegsverbrechen. Massive Entwürdigungen der zivilen Palästinenser/innen durch israelische Soldaten. Tod bringende Anweisungen der Befehlshaber. Tausende tote Kinder.
Texte und reale Fotos der Zeugen die über den Kriegsalltag berichten.
Die ehemaligen Soldaten erzählen von Gewalt, Einschüchterungen und zunehmender Verrohung gegen die Palästinenser.

Schade, dass Köln die Ausstellung, die in einer Volkshochschule geplant war abgeblasen hat.
Die Welt hat ein Recht darauf sich selbst ein Bild zu machen.

PS.: Für ausführlichere Berichte suchen Sie doch mal nach "Breaking the Silence" im Internet.


Soldaten dieser Welt:

Geht nicht in den Krieg!!! Gebt Euer Leben nicht her für Tod und Zerstörung.
Es ist sowieso nichts so wie es scheint. Vieles Lüge und Verschwörung.
Befreit Euch von der Schuld, und blutigen Händen.
Seid nicht Handlanger für Regierungen. Ihr könnt es zum Guten wenden.
Geht nicht über Leichen, die IHR für sie tötet und schändet.
Sonst habt ihr eure Seele dem Teufel verpfändet.

 


(im übrigen empfinde ich die Länder mit Wehrpflicht als rechtsverletzend)
Text: MHM 15.06.2015 




Herzlichen Dank an Papst Franziskus für seine Enzyklika!



 

Zum Gedenken an Michael Jackson  * 29.08.1958 † 25.06.2009

JAM
 
NATION TO NATION
ALL THE WORLD
MUST GET TOGETHER
FACE THE PROBLEMS 
THAT WE SEE
THEN MAYBE SOMEHOW WE CAN
WORK IT OUT
...
WHAT HAS COME OF
ALL THE PEOPLE
HAVE WE LOST LOVE
OF WHAT IT`S ABOUT
 ...
THE WORLD KEEPS CHANGING
REARRANGING MIND
AND THOUGHTS
PREDICTIONS FLY OF DOOM
...
THEY PRAY TO GOOD, TO BUDDHA
THEN THEY SING A
TALMUD SONG
CONFUSIONS CONTRADICT
THE SELF
DO WE KNOW RIGHT
FROM WRONG
 ...
GO WITH IT
GO WITH IT
JAM
... 


Text: Michael Jackson, JAM

 

Gestern im Bayerischen Landtag  Thema: Das Verhältnis Iran/Israel
 

Referenten:  Dr. Sasan Harun Mahdavi (Dr. med. dent. München) / Dr. Dan Shaham (Generalkonsul für Süddeutschland Staat Israel)

Aus meiner Sicht hat Generalkonsul Dr. Dan Shaham kaum einen bereitwilligen Lösungsansatz für die herrschenden Konflikte vorgetragen. Die schwerwiegende Mitschuld Israels an der ganzen Konfliktsituation im Nahen Osten wurde nicht thematisiert. Im Gegenteil die Schuld wird dem undemokratischen Iran auferlegt. Warum aber die Iraner seit 36 Jahren einer Diktatur ähnlichen Staatsform unterliegen und am Rande der wirtschaftlichen und menschlichen Existenz stehen, wurde einfach ausgeblendet. Statt dessen hat Dr. Shaham immer wieder die ach so liberale Haltung Israels betont.

Immer wieder wurde das Atomprogramm des Iran erwähnt. Der Iran dürfe keine Atombomben herstellen. Was ist mit Israel? Dieser Staat ist im Besitz von mehreren hundert Atombomben, zudem hat es noch den militärischen Rückhalt durch die USA, GB aber auch Deutschland und Saudi Arabien...- sollte man ihnen die Verantwortung dafür überlassen? Wenn ich mir die unglaublich brutale und unverhältnismäßige Vorgehensweise gegenüber den zivilen Palästinensern ansehe glaube ich nicht, dass der Staat Israel diese Verantwortung tragen kann. Zur Erinnerung, die israelische Regierung benutzte im vergangenen Jahr die Geschichte der drei entführten Kinder um Palästina in Schutt und Asche zu legen. Tausende Zivilisten kamen dabei ums Leben. Israel ist unberechenbar und hat die weltweiten Medien hinter sich. Diese streuen gezielte Propaganda um Kriegsverbrechen bei der Weltbevölkerung zu rechtfertigen. Von Verantwortung kann man da nicht sprechen.

Der Iran hat ganz andere Probleme. Dieses einst so fortschrittliche Land (was immer sehr gute Beziehungen zu Israel pflegte) benötigt keine Atombomben. Verbieten kann man es ihnen aber auch nicht. Gleiches Recht für alle. (Wobei meiner Meinung nach gar kein Staat Atombomben haben sollte. Nicht nur weil sie eine kriegerisch unkontrollierbare Gefahr für die Menschheit ist, sondern weil man ohnehin nicht mehr weiss wie und wo  man den ganzen Atommüll entsorgen soll)
Was die iranische Bevölkerung jedoch dringend braucht, ist ihre zurückgewonnene Freiheit, Arbeitsplätze, Investoren und eine Perspektive für die zahlreichen jungen Menschen.

Leider sieht es zunehmend schlechter aus auf der Welt. Der Klimawandel bringt vieler Orts die Dürre, Wasserknappheit, das Schwinden der Ressourcen, Kriege und Flüchtlingsströme werden immer weitere Konflikte auslösen.
Nur mit Warmmut, mit einem gesunden Menschenverstand, Diplomatie und Liebe zu den Menschen kann die Situation gerettet werden. Dafür braucht es jedoch den Willen von allen Seiten. Schuldzuweisungen sind fehl am Platz. Lösungen müssen her. Und Hoffnungen die erfüllt werden.
Im Gegensatz zu Dr. Shahams Meinung ist die Meinung meines Bruders Dr. Sasan Harun Mahdavi eine ganz andere:  ohne Hoffnung geht nichts voran.

Letztendlich geht es bei Kriegen (wie es das Wort schon sagt "krieg
es ich oder kriegst es du") immer um dasselbe: Kleinhaltung, Waffenhandel, Kriegsführung, Ausbeutung und Diebstahl der Ressourcen wie Erdöl, Wasser, Bodenschätze und Land. Das Menschenleben (Kinderleben, die mit der ganzen Sache gar nichts zu tun haben) schert einen Dreck.
Da kann ich wieder nur sagen: Pfui Teufel an alle Propagandisten, Kriegsführer und Diebe!!!

Machtbesessenheit und Gier bringen zahlreichen Menschen den Tod und Zerstörung.
Diese Welt sollte für alle lebenswert sein. Das ist kein künstlerischer Idealismus von mir, sondern ein Menschenrecht! Außerdem hat die Welt genug andere Probleme zu lösen. Es wäre endlich angebracht, dass alle Länder daran arbeiten, statt sich zu bekriegen.

Text: MHM 25.06.2015

Kleine Anmerkung zum Plenarsaal des Bayerischen Landtags: das Mikrofon / die Lautsprecher lassen etwas zu wünschen übrig. Aber vielleicht waren die Redner auch nicht nah genug am Mikrofon.

Man darf niemals "zu spät" sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang   

Konrad Adenauer

  Die persönliche Freiheit ist und bleibt das höchste Gut des Menschen Konrad Adenauer


Mai 2015

Der Frieden der Zukunft liegt auch in Deiner Hand!

Einst gingen die Menschen auf die Straße und erkämpften sich mit Sinn und Verstand,
Rechte für sich und andere. Sie setzten sich ein für Frieden und Menschenrechte. 
Mir scheints als wären diese Generationen aus einem kraftvolleren Holz geschnitzt als heute.
Heute gibt es mehr Treibholz, das sich, wie der Name schon sagt, einfach nur noch abgestumpft und morsch, im vermeintlichem Wohlstand, treiben lässt. Den Wohlstand haben die einstigen Freigeister und Kämpfer hinterlassen. Und was ist mit den jungen Leuten heute? Wer hat Euch den Verstand und die Kraft geraubt? Ich für meinen Teil kann diese Bewegungslosigkeit nicht verstehen.
Immer heisst es "man würde ja..." und "man hätte ja..." - aber nichts passiert.
Lieber noch ein Bier nach Feierabend, lieber sinnloses gequassel und alles aussitzen, statt irgendeine geistreiche Initiative ergreifen. Es gäbe so viel zu tun. 
Z.B. sollten die ganzen Sportbegeisterten gegen die unwürdigen Arbeistbedingungen in Katar (davon sind ca. 1 Mio Arbeiter betroffen) demonstrieren. Eigentlich gegen die ganze Veranstaltung in Katar. Unterstützt es doch den sogenannten IS mit gewaltigen Finanzspritzen. Wo setzen sich die Fußballfreunde, die Spieler (-Frauen) dagegen ein? 7 Jahre Zeit in Gang zu kommen. Gerade junge Mütter und Väter sollten sich für eine friedvolle Zukunft ihrer Sprösslinge bemühen. Der Frieden der Zukunft hängt genau von diesen Handlungen ab. Wer das nicht begreift wird eines Tages aufwachen - wenn es bereits zu spät ist.

Wer selbst keine Ideen hat... ich habe die letzten Jahre genug Anregungen geboten, sich "für" oder "gegen" etwas zu engagieren. 
Vorerst (bis zum Ende meiner Ausstellungen im Herbst) sage ich allerdings: Gute Nacht liebe Welt, schlaf gut und träum süß weiter. Oder komm endlich in Schwung. Man bewegt nichts, wenn man sich selber nicht bewegt. Die Zukunft und der Frieden liegen in Eurer Hand(lung).

Text MHM 29.Mai2015


Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein.

Mahatma Gandhi




Skrupellose, professionelle Meinungsmache dient als Rechtfertigung für Kriegsführungen 

1992 deckte Monitor eine verherende Lügengeschichte die durch die weltweite Presse ging auf.
Der US Kongress (und die UN) benutzten diese Propaganda um den 1. Irak Krieg zu "legitimieren". 
Das Leben unschuldiger Menschen (Kinder) ist dieser gefährlichen Matrix-Maschinerie 
nichts wert.
Wir dürfen uns nicht von medialen Berichten blenden lassen!

Sehen Sie selbst: Zeit  1:08:10 bis 1:09:22 (Link zur Sendung "50 Jahre Monitor" vom 21.05.2015)



Von den Teheran-Kindern

Nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941 ließ Moskau die Gefangenen ziehen. Viele der jüdischen Kinder schlossen sich dem Tross der polnischen Anders-Armee an, die in Afrika gegen Rommel kämpfen sollte. Tausende gelangten auf abenteuerlichen Wegen nach Teheran, wo der Schah von Persien Zuflucht gewährte.
Sie wurden verpflegt und sehr gut aufgenommen. Die sogenannten Teheran-Kinder wurden teils mit dem Schiff, teils mit dem Zug auf eigenem Wunsch nach Palästina gebracht. Es waren über tausend Kinder die mit Hilfe des damaligen Schah aus Persien / Iran gerettet wurden.
Und was ist heute der Dank dafür? Verherende Propaganda, Krieg und Zerstörung.


Nachwort zu meinem Gedicht vom 17. Mai 
"Heimatlose Nimmerkehr"

Für Tausende Bootsflüchtlinge auf hoher See in Südostasien gibt es neue Hoffnung: Indonesien und Malaysia wollen ihnen nun vorerst Zuflucht gewähren. Diese Information stammt vom malaysischen Außenminister Anifah Aman. (20. Mai 2015)
Indonesien und Malaysia vereinbaren, eine sowohl humanitäre Hilfe als auch einen "vorübergehenden Schutz" der Flüchtlinge. Erwartet wird jedoch, dass die internationale Gemeinschaft innerhalb eines Jahres an einen "Umsiedlungs- und Rückführungsprozess" beteiligt. Zudem wird die finanzielle Unterstützung der internationalen Gemeinschaft gefordert. Schön, dass sich diese Region endlich einen menschlichen Ruck gegeben hat.
Dank des internationalen Engagements! Andere Länder dürfen sich ruhig anschliessen!!!


Heimatlose Nimmerkehr

Heimatlose Nimmerkehr - wer hilft Dir nur, wer, wer, wer?
Wer kann darüber entscheiden, andere Menschen nicht an Land zu lassen?
Wie kann ein Mensch andere Menschen nur so hassen
und von Angesicht zu Angesicht, Hilfeleistung unterlassen? 

Heimatlose Nimmerkehr - hast viele Gesichter, immer mehr.
Politik hilft nur der Gier, und Gier ist das größte Ungetier.
Grausam, herzlos ohne Wissen und Gewissen.
Wer hat euch Ungetier das Herz entrissen? 

Heimatlose Nimmerkehr - mehrfach Opfer des Ungetier.
Wer heute unbefugt richtet über Leben und Tod
hat selber größte Seelennot.
Hast du nicht genug zum teilen?
- Teilen könnte noch deine eigene Seele heilen! 

Heimatlose Nimmerkehr - Ungetier will immer mehr 
Heimatlose Nimmerkehr - Menschheit atmet nimmer mehr.

Text MHM 17. Mai 2015  


Pfui Teufel Hannover!

Das in Hannover der Wurm drin ist, ist bekannt... Die Menschenrechtsverletzungen an wehrlosen Flüchtlingen durch Polizeibeamte der Stadt Hannover sind eine Schande!
Diese Beamte zerstören das gesamte Bild der Polizei (dein Freund und Helfer???).
Und nicht nur der Bürger, von dessen Steuergeldern diese Leute bezahlt werden, sondern auch die Polizeibelegschaft selbst, sollte sich massiv gegen derartige Kollegen stellen.
Aber wie man weiss, hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus.
Hierzu sollte der Adler zum Einsatz kommen und ein humanitäres Zeichen setzen!!!
- Diese Beamten müssen aufgrund ihrer menschlichen Inkompetenz umgehendst vom Dienst suspendiert werden. Für immer.

 


Liebe Visiorama Freunde,

ich möchte Sie jetzt schon auf  meine kommenden Ausstellungen im Herbst aufmerksam machen:



Vernissage Rathaus Kirchberg /  Hunsrück im September (Einzelausstellung)

Vernissage München Nymphenburg im Oktober (Gemeinschaftsausstellung)

nähere Informationen (Datum, Zeit und Anschrift) folgen noch.









Was einmal bewegt hat, ist in dem Gesamtverbande alles Seienden, wie in einem Bernsteine ein Insekt, eingeschlossen und verewigt.
Das Buch fast zum Menschen geworden.
Jeden Schriftsteller überrascht es von neuem, wie das Buch, sobald es sich von ihm gelöst hat, ein eigenes Leben für sich weiterlebt; es ist ihm zumute, als wäre der eine Teil eines Insektes losgetrennt und ginge nun seinen eigenen Weg weiter. Vielleicht vergißt er es fast ganz, vielleicht erhebt er sich über die darin niedergelegten Ansichten, vielleicht selbst versteht er es nicht mehr und hat jene Schwingungen verloren, auf denen er damals flog, als er jenes Buch aussann: während dem sucht es sich seine Leser, entzündet Leben, beglückt, erschreckt, erzeugt neue Werke, wird Seele von Vorsätzen und Handlungen - kurz: es lebt wie ein mit Geist und Seele ausgestattetes Wesen und ist doch kein Mensch. - Das glücklichste Los hat der Autor gezogen, welcher als alter Mensch, sagen kann, dass alles, was von lebenzeugenden, kräftigenden, erhebenden, aufklärenden Gedanken und Gefühlen in ihm war, in seinen Schriften noch fortlebe, und dass er selber nur noch die graue Asche bedeute, während das Feuer überallhin gerettet und weitergetragen sei. - Erwägt man nun gar, dass jede Handlung eines Menschen, nicht nur ein Buch, auf irgendeine Art Anlass zu anderen Handlungen, Entschlüssen, Gedanken wird, dass alles, was geschieht, unlösbar fest sich mit allem, was geschehen wird, verknotet, so erkennt man die wirkliche Unsterblichkeit, die es gibt, die der Bewegung:
was einmal bewegt hat, ist in dem Gesamtverbande alles Seienden, wie in einem Bernsteine ein Insekt, eingeschlossen und verewigt.

Text: Friedrich Wilhelm Nietzsche, Menschliches Allzumenschliches, Erster Band



Völker dieser Welt, vereinigt Euch!
Von tausend und Einem Ziele
Viele Länder sah Zarathustra und viele Völker: so entdeckte er vieler Völker Gutes und Böses. Keine größere Macht fand Zarathustra auf Erden als Gut und Böse.
Leben könnte kein Volk, das nicht erst schätzte; will es sich aber erhalten, so darf es nicht schätzen, wie der Nachbar schätzt.
Vieles, das diesem Volke gut hieß, hieß einem andern Hohn und Schmach: also fand ich's. Vieles fand ich hier böse genannt und dort mit purpurnen Ehren geputzt.
Nie verstand ein Nachbar den andern: stets verwunderte sich seine Seele ob des Nachbarn Wahn und Bosheit.
Eine Tafel der Güter hängt über jedem Volke. Siehe, es ist seiner Überwindungen Tafel; siehe, es ist die Stimme seines Willens zur Macht.
Löblich ist, was ihm schwer gilt; was unerläßlich und schwer, heißt gut; und was aus der höchsten Not noch befreit, das Seltene, Schwerste – das preist es heilig.
Was da macht, daß es herrscht und siegt und glänzt, seinem Nachbarn zu Grauen und Neide: das gilt ihm das Hohe, das Erste, das Messende, der Sinn aller Dinge.
Wahrlich, mein Bruder, erkanntest du erst eines Volkes Not und Land und Himmel und Nachbar: so errätst du wohl das Gesetz seiner Überwindungen, und warum es auf dieser Leiter zu seiner Hoffnung steigt.
»Immer sollst du der erste sein und den andern vorragen: niemanden soll deine eifersüchtige Seele lieben, es sei denn den Freund« – dies machte einem Griechen die Seele zittern: dabei ging er seinen Pfad der Größe.
»Wahrheit reden und gut mit Bogen und Pfeil verkehren« – so dünkte es jenem Volke zugleich lieb und schwer, aus dem mein Name kommt – der Name, welcher mir zugleich lieb und schwer ist.
»Vater und Mutter ehren und bis in die Wurzel der Seele hinein ihnen zu Willen sein«: diese Tafel der Überwindung hängte ein andres Volk über sich auf und wurde mächtig und ewig damit.
»Treue üben und um der Treue willen Ehre und Blut auch an böse und gefährliche Sachen setzen«: also sich lehrend bezwang sich ein anderes Volk, und also sich bezwingend wurde es schwanger und schwer von großen Hoffnungen.
Wahrlich, die Menschen gaben sich alles ihr Gutes und Böses. Wahrlich, sie nahmen es nicht, sie fanden es nicht, nicht fiel es ihnen als Stimme vom Himmel.
Werte legte erst der Mensch in die Dinge, sich zu erhalten, – er schuf erst den Dingen Sinn, einen Menschen-Sinn! Darum nennt er sich »Mensch«, das ist: der Schätzende.
Schätzen ist Schaffen: hört es, ihr Schaffenden! Schätzen selber ist aller geschätzten Dinge Schatz und Kleinod. Durch das Schätzen erst gibt es Wert: und ohne das Schätzen wäre die Nuß des Daseins hohl. Hört es, ihr Schaffenden! Wandel der Werte – das ist Wandel der Schaffenden. Immer vernichtet, wer ein Schöpfer sein muß. Schaffende waren erst Völker, und spät erst Einzelne; wahrlich, der Einzelne selber ist noch die jüngste Schöpfung.
Völker hängten sich einst eine Tafel des Guten über sich. Liebe, die herrschen will, und Liebe, die gehorchen will, erschufen sich zusammen solche Tafeln.
Älter ist an der Herde die Lust, als die Lust am Ich: und so lange das gute Gewissen Herde heißt, sagt nur das schlechte Gewissen: Ich.
Wahrlich, das schlaue Ich, das lieblose, das seinen Nutzen im Nutzen vieler will: das ist nicht der Herde Ursprung, sondern ihr Untergang.
Liebende waren es stets und Schaffende, die schufen Gut und Böse. Feuer der Liebe glüht in aller Tugenden Namen und Feuer des Zorns.
Viele Länder sah Zarathustra und viele Völker: keine größere Macht fand Zarathustra auf Erden, als die Werke der Liebenden: »gut« und »böse« ist ihr Name.
Wahrlich, ein Ungetüm ist die Macht dieses Lobens und Tadelns. Sagt, wer bezwingt es mir, ihr Brüder? Sagt, wer wirft diesem Tier die Fessel über die tausend Nacken?
Tausend Ziele gab es bisher, denn tausend Völker gab es. Nur die Fessel der tausend Nacken fehlt noch, es fehlt das eine Ziel. Noch hat die Menschheit kein Ziel.
Aber sagt mir doch, meine Brüder: wenn der Menschheit das Ziel noch fehlt, fehlt da nicht auch – sie selber noch? –


Also sprach Zarathustra.

Text: Friedrich Wilhelm Nietzsche, Also sprach Zarathustra
 





 April 2015




Madagaskar, das Land des einzigartigen Lichts und der traurigen Schatten.  

Madagaskar hat ca. 20 Millionen Einwohner, die von der Welt vergessen sind. Es leben noch viele Franzosen dort, die sich Verhalten wie Kolonialisten. Auch viele Chinesen und Deutsche. Aber kaum jemand hilft den Menschen dort, sagen wir mal mit Solaranlagen oder dem Bau von Wasserleitungen. Die Einheimischen werden von den Ausländern skrupellos unterdrückt und vieler Orts findet massiver Raubbau an der Natur statt. Ohne Mitgefühl für die zahlreichen armen Kinder, die die kostenpflichtigen Schulen nicht besuchen können. Ohne Rücksicht auf die wunderbare endemische Tier- und Pflanzenwelt. Die ausländischen Arbeitgeber, nutzen die Menschen aus. Die Arbeitsbedingungen sind zum Teil absolut menschenunwürdig. Die Malagassen verdienen meist nicht einmal genug für ihren Lebensunterhalt. Ihre Kinder können sie nicht in die vergleichsweise teuren Schulen schicken. Die Schulen sind alle kostenpflichtig und werden vom Staat nicht finanziert. Die Insel im Indischen Ozean hat leider große politische Probleme. Korruption ist auf der Tagesordnung und wird von den europäischen Ländern leider ausgenutzt. Zum Beispiel durch Landgrabbing. Ländereien werden von ausländischen Firmen aufgekauft und den Leuten wird ihre Grundlage genommen. Sie können nichts mehr anbauen. Ausländische Firmen wollen jetzt Meeresgrund ausbeuten. Dann können die Fischer nicht mehr fischen und werden ihrer Grundlage beraubt. Die Einheimischen haben nichts davon. Madagaskar ist nur ein Beispiel für die rücksichtslose Ausbeutung der ärmsten Menschen auf unserer Erde. Die reichen Industrieländer machen nirgendwo halt.  Wer fühlt sich verantwortlich für diese wunderbare, endemische Insel und ihre freundlichen Menschen? Diese älteste Insel unserer Erde muss geschützt und geschont werden.
Text aus dem "Wir, Erdeaner" Interview, Link dazu siehe weiter oben.

Link zu einem Bericht vom 28.04.2015 im ZDF: von ca. 25:50 bis 31:00
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2393496/mittagsmagazin-vom-28.-April-2015?bc=svp;sv1


Falls Sie Interesse an einer wunderbaren Reise nach Madagaskar haben sollten:
www.klaus-heimer.de 




Feiern Sie mit uns das Lesen.
Anlässlich des UNESCO Weltbuchtages am 23. April:





" Wir, Erdeaner" 
 Lesung am Dienstag, 21. April 2015.
Beginn 18.30 Uhr.
in La tienda ene (Spanische Feinkost)
Neureutherstr. 1 - Ecke Barerstr. - München
Infos: latiendaene/facebook.com


Wir freuen uns auf Sie!

Die einst regionlae Tradition verwandelte sich zu einem internationalen Ereignis.
Die UNESCO  erklärte 1995, den  23. April zum Welttag des Buches.
Die Inspiration dazu hatte die UN-Organisation für Kultur und Bildung von dem katalanischen Brauch. Zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg werden Rosen und Bücher verschenkt.
Der 23. April hat auch eine weitere Bedeutung. Es ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.




Ostern, Passion und die Passionsblume

Die Blüten der Passionsblume haben eine Bedeutung und vor allem einen tieferen Sinn. 
Die einzelnen Organe der Pflanze können verschiedenen Elementen aus der Passions-geschichte zugeordnet werden: Die Blüte gilt als Sinnbild der Passion Christi. Die drei Griffel werden mit den drei Nägeln verknüpft, mit denen Jesus gekreuzigt worden ist. Die fünf Staubbeutel sollen die fünf Wundmale darstellen, der Fruchtknoten gilt als Sinnbild für den Kelch des letzten Abendmahls und der Strahlenkranz als Dornenkrone. Zehn Blütenblätter für die Apostel (ohne Petrus und Judas), die bei der Kreuzigung anwesend waren, und auf der Rückseite die drei Deckblätter, die für die Dreifaltigkeit stehen. Die Leidensgeschichte Jesu, seine Passion, beginnt „mit seiner Menschwerdung“. Sie beinhaltet das Leiden an der Welt und mit der Welt. Jesus gerät schon vor der eigentlichen Passion in Trauer- zustände. Jesus weint über die Stadt Jerusalem…
Frohe Ostern!





Iran feiert!

Die Menschen im Iran sind glücklich über die Einigung ihrer Regierung mit dem Westen im Streit um das Atomprogramm.
Man kann nur hoffen, dass sich die Machthaber an die Vereinbarungen halten werden.
Den Iranern ist sehr zu wünschen, dass vorallem die Menschenrechte und die Freiheit wieder eingeführt werden. So kann nach 36 Jahren, nicht nur ein wirtschaftlicher Aufschwung starten, sondern auch der dringend ersehnte seelische Aufschwung der Zivilbevölkerung.
In diesem Sinne, alles Gute!!!









März 2015








Norouz

Bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. markierte in Persien die Sommersonnenwende den Jahreswechsel, der mit großen Erntefesten begangen wurde. Unter den Achämeniden (etwa 770 bis 300 v. Chr.) wurde die Frühlings-Tagundnachtgleiche zum offiziellen Jahresbeginn. 



Frohes Neues Jahr!

    

     سال نو 



      مبارک 
 





"Norouz" im Rathaus München

Das Norouz Fest im Rathaus München, welches von meinen Eltern und mit der Unterstützung der Landeshauptstadt München, ins Leben gerufen wurde, war mit ca. 130 internationalen Gästen gut besucht.
Herzlichen Dank an die Stadt München und an den 2. Bürgermeister Herr Josef Schmid für seine Unterstützung.
Einzige Anmerkung, die ich persönlich habe ist, dass man vielleicht im nächsten Jahr mehr auf die eigentliche Bedeutung von dem jahrtausende alten Norouz-Fest eingehen könnte.
Meiner Meinung nach war es an diesem Abend nicht unbedingt angebracht, hauptsächlich auf die Terror Gruppe in Syrien und den Anschlag auf die Charlie Hebdo Mitarbeiter einzugehen.
Wie es sich herumgesprochen haben sollte, haben diese Terroristen nichts mit irgendeinem Glauben zu tun und somit auch nichts mit dem Neujahrsfest oder mit den friedlichen Gästen, die seit jahrzehnten in Deutschland leben. Kulturelle Traditionen sollten nicht mit politisch gerichteten Zielen thematisch vermischt werden.
Aber gut, vielleicht ist es eine sagen wir mal reine „Formsache“ gewesen, wieder diese Themen auszupacken.

Dennoch ist es ein schönes und gutes Zeichen der deutsch-iranischen Freundschaft.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an die Landeshauptstadt München, besonders an Herrn Josef Schmid. Herzlichen D
ank auch für das Interesse der zahlreichen deutschen Besucher.






Ein literarisches Portrait meines Verwandten Sohrab Sepehri  
(iranischer Maler und Dichter *1928 - †1980)

Sepehri´s Gedichte thematisieren oft den Wunsch nach einer Beziehung zur Natur und die selbsterwählte Einsamkeit und Stille.
 Als weitere Themen sind Freundschaft und Zeit zu nennen.
„Ich stamme aus Kashan
, vom Beruf bin ich Maler
. Ab und zu baue ich euch einen Käfig aus Farben und verkaufe ihn euch
 damit vom Gesang des darin gefangenen Klatschmohns,
 das Herz eurer Einsamkeit getröstet werde“.
Auszug aus dem Buch und Gedicht „Der Klang vom Gang des Wassers“.  
Der Dichter und Maler Sohrab Sepehri (1928-1980) gehört seit einer Dekade zu den meist beachteten Schoepfern der modernen persischen Kunst und Literatur.
Sepehri arbeitete zielstrebig, intensiv und in beispielloser Zurückgezogenheit. Er bekannte sich auch häufig zu seiner
selbstgewählten Einsamkeit, etwa im Gedicht:

Eine Oase im Augenblick

"Sucht Ihr mich auf,
 ich bin hinter dem Nirgendland.

Hinter dem Nirgendland, da ist ein Ort,

in dem die Adern der Luft voller Boten sind,

die von der aufgebluehten Blume am fernsten Strauch erzählen.

Und im Sand ist die Hufspur von Pferden jener zarten Ritter, die

morgens
 den Hügel bestiegen, auf dem die Anemone gen Himmel wächst.
Hinter dem Nirgendland 
ist der Schirm der Bitte offen:


Wenn eine Brise von Durst auf ein Blatt weht,

dann ertönt die Glocke des Regens.

Der Mensch ist hier allein.

Und in dieser Einsamkeit fliesst der Schatten einer Ulme
 
bis in die Ewigkeit.
Sucht Ihr mich auf,
kommt sachte und sanft,


damit das Porzellan meiner Einsamkeit nicht zerbricht."

Sepehri gab keine Interviews, schrieb keine Repliken und blieb zumeist dem
ersten Abend seiner Vernissagen fern. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre
nun, nachdem das nachrevolutionaere Politfieber in iranischen
Intellektuellenkreisen nachgelassen hat scheint gerade Sepehris
introvertierte, modern mystische Poesie an Popularitaet zu gewinnen und
aufgrund ihrer zahlreichen moeglichen Lesarten einstige Angehoerige
antagonistischer Weltanschauungen zusammenzuführen.
Vor gut dreissig Jahren begann Sepehris Ruhm, als bei einer Vernissage
sein gesamtes malerisches Werk von einem Kunstliebhaber gekauft wurde. Wie
Karim Emami, ein langjaehriger Freund Sepehris und heutiger Besitzer von
Zamineh Publishers in Teheran sich erinnert, hatte er bis dahin bereits
vier Gedichtssammlungen veroeffentlicht, wobei er selbst den Druck
finanziert und die meisten Exemplare verschenkt hatte. Im Jahre 1967
erschien der Band Gruener Raum, in dem Sepehris Bildersprache wie seine Malerei vor allem von der mitteliranischen Naturlandschaft inspiriert ist,
allerdings ohne im Stile des Klassikers Kamalolmolk unmittelbare
Momentaufnahmen vom Gesehenen und Erlebten anstreben zu wollen.
Spätestens hier ist Sepehri als eine bedeutende Doppelbegabung im Bereich der bildenden Kunst und der Poesie anzusehen, wie einst Oskar Kokoschka und Paul Klee in Deutschland und Österreich. Der erste Teil von Sepehris Gedichtsanthologie Acht Bücher, der Gedichte aus den 50er Jahren enthält trägt bereits den Titel Tod der Farbe. Der Dichter geht in zahlreichen Texten auf seinen Beruf als (oder "Berufung zum") Maler ein, so etwa in "Der Klang vom Gang des Wassers".
Sepehris Malerei zeichnet sich durch naturgetreue, dunkle und stumpfe
Farbtoene aus, die der Steppenlandschaft um seine Heimatstadt Kaschan
entsprechen und gelegentlich von stechendem Rot, gluehendem Weiss,
intensivem Gelb oder reinem Lasurblau durchsetzt werden. 
Diese abrupten
 Farbkontraste ergänzen sich analog zum Nebeneinander von Dürre in der
 Wüste und Frische in Oasen, die in der Umgebung von lebenspendenden
Wasserquellen entstehen und die das wahrnehmende Subjekt des
Dichter-Malers mittels Sprachzeichen und sorgfaeltig gemischter Farben zu
Gedichten und Bildern komponiert. Seine Bilder wurden weltweit ausgestellt.

Die Lyrik Sepehris ist vielschichtig und immer neu lesbar. Aufgrund ihrer
 intertextuellen
Verbindungen u.a. zur europäischen Lyrik wäre sie gerade 
für die Rezeption über kulturräumliche Distanzen hinweg - etwa in 
deutscher Übersetzung durch ein deutschsprachige europäisches Publikum 
besonders attraktiv. Sie lässt dem fremdkulturellen Leser ein großes
 Maß an Freiheiten, die Unbestimmtheitsstellen der einzelenen Texte
 auszufüllen, zumal sie auch im Original einen relativ grossen
Variabilitätsbereich zur Ausfüllung dieser Unbestimmtheiten liefert. (Nima Mina)


Der Tod der Farbe
 
(aus dem gleichnamigen Buch; erste Erscheinung im Jahre 1951, Sohrab Sepehri)


Eine Farbe ist am Rande der Nacht 

wortlos verstorben.

Ein schwarzer Vogel ist über ferne Wege gekommen
 
und besingt von Daches Höhe die Nacht der Niederlage.

Siegesbetrunken ist gekommen
 
der Vogel, der die Trauer anbetet.
 

In dieser Niederlage der Farbe
 
ist jegliches Lied auseinandergerissen.

Einzig die Stimme des tapferen Vogels
 
verziert das Ohr der einfachen Stille

mit dem Ohrschmuck des Widerhalls.
 

Der schwarze Vogel, über ferne Wege gekommen,
 
hat sich auf das hohe Dach der Nacht der Niederlage gesetzt
 
wie ein Stein, regungslos.

Den Blick hat er 

über die vernebelten Gestalten in seiner Phantasie gleiten lassen.

Ein seltsamer Traum quält ihn:
 
die Blumen der Farbe sind im Boden der Nacht aufgegangen.
 

Auf den Straßen des Wohlgeruchs
 
ist die Brise verstummt.
 
Jederzeit eine Täuschung im Sinne
 
zeichnet etwas mit seinem Schnabel
 
dieser Vogel, der die Trauer anbetet.

Eine Fessel ist gerissen.

Ein Schlaf ist zerbrochen.

Der Traum des Landes
 hat die Legende vom Aufblühen 
der Blumen der Farbe
 vergessen.

Still muss man die Windung dieses Weges passieren:

eine Farbe ist am Rande dieser grenzenlosen Nacht verstorben.







 
 


Februar 2015
What a wonderful World! 
Die Botschaft im Universum 

Die goldene Schallplatte - oder genau genommen die beiden goldenen Schallplatten - reisen nicht allein durch das All, sondern befinden sich an Bord der zwei Voyager-Sonden. Die Schallplatten enthalten außer Bildern auch Tonaufnahmen und Musikbeispiele von der Erde. Voyager 1 ist gegenwärtig etwa 126,6 und Voyager 2 103,8 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt, wobei eine Astronomische Einheit rund 150 Millionen Kilometern entspricht. V1 dürfte 2012 den interstellaren Raum erreicht haben. Die Voyager Golden Records sind Datenplatten mit Bild- und Audio-Informationen, die an Bord der beiden 1977 gestarteten interstellaren Raumsonden angebracht sind. Die Datenplatten wurden als Botschaft an Außerirdische in der Hoffnung hergestellt, etwaige intelligente, außerirdische Lebensformen könnten dadurch von der Menschheit und ihrer Position im Universum erfahren, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür äußerst gering ist und die Menschheit dann vielleicht nicht mehr existiert. Mit einer geschätzten Lebensdauer von 500 Millionen Jahren sollen die Platten aber zumindest Zeugnis darüber ablegen, dass es Menschen gegeben hat.  
Die Plattenhülle wurde am 29. Juli 1977 an V1 befestigt. Jede der zwei Platten befindet sich zusammen mit einer Kassette und einer Nadel in einer Schutzhülle aus Aluminium. Auf ihrer Hülle (Golden Record Cover) befindet sich eine Erklärung, wie man die Datenplatte abspielen bzw. dekodieren kann. Die dazu nötigen Zeitangaben sind binär angegeben und beziehen sich auf die charakteristische Schwingfrequenz des Wasserstoffatoms, das ebenfalls dargestellt ist.  Anleitungen (in symbolischer Sprache) erklären den Abflugort der Sonden und geben Anweisungen, wie man die Platte abspielen kann (die Platte soll mit 16⅔ Umdrehungen pro Minute abgespielt werden). Zusätzlich ist, wie auch schon bei den Pionier Plaketten, die Position der Sonne in Relation zu 14 Pulsaren angegeben.
Die Datenplatte ist eine 30 Zentimeter große, vergoldete Scheibe aus Kupfer. Der Anfang der
Datenspur enthält 115 analog gespeicherte Bilder.
Der Rest besteht aus Audiodaten. Sie enthalten gesprochene Grüße in 55 verschiedenen Sprachen (deutscher Text: „Herzliche Grüße an alle“). Zusätzlich zu den Grüßen in verschiedenen Sprachen befindet sich neben einer Audiobotschaft des UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim auch noch eine geschriebene Nachricht von US-Präsident Jimmy Carter. Desweiteren verschiedene Geräusche wie Wind, Donner und Tiergeräusche. Darauf folgen 90 Minuten ausgewählter Musik, neben ethnischer Musik auch bekannte Titel, wie von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Chuck Berry, Louis Armstrong und anderen.
Vielfach wurde die Einseitigkeit der Nachricht auf der Platte kritisiert. Die Designer der Platte hätten, so z. B. der Biologe Heinrich Karl Erben, ein verzerrtes Bild der Menschheit erschaffen und die erste Nachricht, die wir an unsere „Brüder“ im All senden, sei eine Lüge. Solange nicht auch Bilder von hungernden Kindern, Geräusche von sterbenden Walen und Hinweise auf die kriegerische Geschichte des Planeten mitgeschickt würden, wäre die Kommunikation verlogen und keine gute Basis für eine Kontaktaufnahme. 

Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.  
Laotse


Kein Dikatator kein Agressor kann für längere Zeit ein besiegtes Volk mit Waffengewalt unterdrücken, nichts im Universum ist stärker und ausdauender als der Wunsch nach Freiheit, gegen diesen Wunsch kann keine Regierung bestehen ebenso wenig ein Tyrann mit seiner Armee ... 

GKar





Die Musik des Universums

Die Musik des Universums ist der Hintergrund des kleinen Bildes, das wir Musik nennen.
Unser Empfinden für Musik, unsere Liebe zur Musik zeigen, dass Musik in der Tiefe unseres Wesens existiert. Musik ist nicht nur der Äther des Lebens, sie ist das Leben selbst.
Hafiz, der wunderbare Dichter Persiens, sagte dazu: "Viele meinen, dass das Leben den menschlichen Körper durch die Hilfe der Musik erfüllt, aber die Wahrheit ist, dass das Leben selbst Musik ist."
Er bezieht sich dabei auf eine Legende des Ostens, die erzählt, dass Gott eine Lehmfigur nach seinem eigenen Bild erschuf und die Seele aufforderte, in sie zu gehen. Die Seele aber weigerte sich gefangen zu werden, denn es ist ihre Natur sich uneingeschränkt und frei zu bewegen.
Da fingen aufeinmal die Engel an zu musizieren. Ihr Spiel brachte die Seele zum Tanzen und sie trat in den Lehmkörper ein und erfüllte es mit Leben. Hafiz sagte:"Man behauptet, dass die Seele, in diesem Moment vom Körper Besitz ergriff, aber in Wirklichkeit war die Seele selbst Gesang!"

Text MHM 06.02.2015



Musik, Gottes Werk und des Teufels Beitrag
Von 200 Dezibel Sesamstraße und Heavy Metal

Solange Herr Obama solche perfiden Foltermethoden zulässt, braucht er sich als voreiliger Friedensnobelpreisträger nicht selbst auf die Schulter klopfen.
In Guantanamo (das fragwürdige Gefangenenlager, welches Herr Obama längst abschaffen wollte) werden Menschen, ob schuldig oder nicht, mit perfiden Foltermethoden, wie z.B. Beschallung mit einem Gemisch von Musik von über 200 Dezibel, über mehrere Tage gequält.
(Wenn man sich die Namen der Ausführenden Armeekräfte, wie z.B. Herb Friedman und so weiter ansieht, sollte man meinen, dass ausgerechnet diese Menschen, von ihrer eigenen Geschichte gelernt haben sollten...) Das Militär entwickelte Boxen, die quälende Lautstärken einsetzen (dafür wird geforscht und von Steuergeldern investiert).
Der Staat mit den  Sternen und Streifen kann mit seiner Politik, die solche menschenrechtsverletztende Methoden anwendet, zudem mit dem Eralub von Waffen für Jedermann (ob geistig befähigt oder nicht), mit dem vorherrschenden Rassismus (siehe Polizeigewalt), dem mangelnden Versicherungssystem, der unwirtschaftlichen Siuation von Studenten, die ein halbes lebenlang ihre Studeinegebühren abbezahlen müssen und und und... kein Vorbild sein für andere Staaten. Also, den Ball flach halten. Die Dinge endlich ändern, die längst geändert werden sollten und vor der eigenen Haustüre endlich mal ordfentlich durchfegen. Ansonsten bleibt ihre Politik absolut unglaubwürdig und zynisch. 
Danach und erst dann kann der Friedensnobelpreis vielleicht anerkannt werden.

Wussten Sie, das zahlreiche europäische Reporter in Krisengebieten, Opfer von Raketenangriffen durch die VS wurden. An einen unglücklichen Zufall kann man leider nicht mehr glauben, wenn man bedenkt, dass deutsche Reporter die zuvor die US Regierung eingeladen hatte (für die Berichterstattung aus Afghanistan), dann Opfer ihres Raketenangriffs im untergebarchten Hotel wurden. (Punktgenaue Landung in der Etage wo die Reporter untergebarcht waren)... Soviel zu den guten Freunden hinterm Teich.

Text MHM 07.02.2015



Gesang der Meereswelt

Das Tierreich kennt verschiedene Arten, sich Gehör zu verschaffen. Eine der faszinierendsten Lautäußerungen kommt von den stimmgewaltigen Gesängen der Wale.
Die Wanderer der Meere, wie die Belugas und die Buckelwale, gestalten ihre Lieder besonders vielfältig. Sie können mehr als eine halbe Stunde lang ohne Unterbrechung singen. Ihr Gesang variiert stark und verschiedenste Laute werden immer neu kombiniert. An der Stelle eines monotonen Refrains treten melodische Strophen, deren Bedeutung im wesentlichen noch unklar ist.
Infolge der guten Schallleitfähigkeit des Wassers und der niedrigen Frequenz der ausgesandten Schallwellen lassen sich die Gesänge noch aus großer Entfernung wahrnehmen. Hierbei werden mehrere hundert bis einige tausend Kilometer als mögliche Distanz zwischen singendem Tier und Empfänger angegeben. Diese besonderen Tiere sollten wir auf der ganzen Welt schützen. Sie sind die Wunder unserer Meereswelt.

Text MHM 10.02.2015 




Januar 2015



2015 • das Jahr des Lichts

Unerreichbare Lichtjahre von möglichen lebensfreundlichen Planeten entfernt, stehen wir Erdenbewohner alleine vor den von uns gemachten Problemen.
Vom Weltall aus betrachtet, sieht man abends die reichen Staaten leuchten.
Lichtumsäumte Städte und Straßen funkeln im Wettbewerb.
Wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten.
Das Lichtermeer der Industrienationen hinterlässt tiefe dunkle Schatten in den rückständigen Regionen der Erde.
Unser unnatürlicher Fortschritt und der damit verbundene übermäßige Konsum, können uns eines Tages alle im Dunkeln stehen lassen.
Wir brauchen dringend die Lichtgestalten mit gesundem Menschenverstand, die uns Erdenbewohnern den Weg ebnen.

- Das Klima wird immer wärmer. Die Ressourcen und das Wasser schwinden.
Der Verbrauch hingegen wird immer größer.
Die Wiege der Menschheit trocknet aus und klagt, aber wir wollen es nicht hören.
All diese Probleme lassen zunehmende Konflikte und Kriege entstehen - denn dabei geht es ausschliesslich um Ressourcen und Landgrabbing.
Viele Gegenden werden zunehmend lebensfeindlicher und dies wird zu großen Völkerfluchten führen.
Wir sollten endlich begreifen was das bedeuten kann. Und anfangen unser Wissen, unsere Energie und Lebenszeit dafür nutzen um an einem Strang zu ziehen. Am Strang des gemeinsamen (Über)lebens. Nur so wird es uns noch gelingen, die Spezies Mensch und alle anderen wunderbaren Geschöpfe zu erhalten.
Wir haben keine Zeit mehr um den Kopf weiter in den Sand zu stecken und alles auf ein Morgen zu verschieben. Wir dürfen nicht alles den verrückten Industrieellen und den Politikern überlassen.
Ansonsten fahren wir geradewegs und mit Vollgas in Richtung Hölle. Mit Hölle meine ich, eine Anarchie des Wahnsinns und des kriegerischen Chaos. Eines Tages werden die Dinge unwiderruflich sein und wir werden es nicht mehr schaffen das Lenkrad pro Nachhaltigkeit herumzureissen.
Der Weg den wir einschlagen liegt in unserer Hand und in unserem Verstand.
5 vor 12 haben bereits einige Generationen verstreichen lassen und es zu weit getrieben.
- Wie schön wäre es heute für uns gewesen, hätten andere Menschen schon so weit gedacht und gehandelt. Sie hätten uns eine bessere Welt hinterlassen können. Aber die Melancholie des ewigen zu Späts hilft uns nicht weiter. Die Lage ist momentan so wie sie ist.
Uns Zeitgenossen bleibt nur die eine Wahl. Das (Um)Handeln im Jetzt.

Die Vereinten Nationen, die das Jahr 2015 zum Jahr des Lichts ernannt haben tragen die Mitverantwortung dafür, dass unser aller Lebenslicht erhalten bleibt.

Text MHM 02.01.2015



Club of Rome: Letzte Warnung - Die Grenzen des Wachstums
 TV Tipp am 06. Januar 2015 um 13.30 Uhr auf Phoenix





Ein interessanter Bericht über die Problematik der Überbevölkerung, den unnachhaltigen Verbrauch unserer Ressourcen, der Umweltverschmutzung, und des massiven Konsums. Die meisten Menschen sind zwar aufgeklärt aber leider sind sie sich noch nicht darüber bewußt, welche Auswirkungen diese Zusammenhänge auf die immer wachsende Menschheit haben können... die Regierungen unserer Welt müssen gemeinsam mit den Bürgern nachhaltige Lösungen für die Zukunft finden, es ist höchste Zeit!

Das Buch "Limits to Growth" ist erstmalig 1972 erschienen, eine weitere Studie "Beyond the Limits" 1992.

"Alles, was das Leben bedroht, muß verboten sein. 
Jede Generation muß die Interessen der kommenden Generation wahrnehmen".
Jacques Attali



Das Öl im Feuer

Zum Racheanschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo"

Etwas weiter ausgeholt:
Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass sich viele Franzosen in zahlreichen Teilen der Welt (Afrika z.B.) immer noch wie Kolonialherren benehmen.
In Madagaskar habe ich erlebt, wie Einheimische, von vielen französischen Mitbürgern absolut unmenschlich und würdelos behandelt wurden (ohne weiter ins Detail gehen zu wollen). Mich hat das sehr mitgenommen, zu sehen wie sich gut situierte Europäer gegenüber diesen armen Menschen verhalten. Anscheinend fühlen sie sich weit abgeschirmt von der Aussenwelt, völlig unbeobachtet.
Die Missachtung der Menschenrechte durch Europäer ist weit verbreitet. 

Vielleicht sollten sich die Franzosen, die sich derartig daneben benehmen, über ihr Verhalten gegenüber anderen Menschen auf unserer Welt bewußt werden. Sie tragen eine große Verantwortung für den Weltfrieden. Und die Kolonialzeiten sind doch Gott sei Dank längst vorbei, sollte man meinen.

Sicher haben solche blutigen Taten, wie wir sie heute mitbekommen mussten, irgendwo dort ihre Wurzeln. Nicht jeder ist dazu bereit auch seine zweite Wange hinzuhalten.
Auch Satire hat meiner Meinung nach seine Grenzen. Die Pressefreiheit, ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratie: JA! Aber mit einer respektvollen Basis, und nicht unbedingt beleidigend.

Die Bildung über derartige Zusammenhänge liegt bei uns. Und auch menschenfeindliche Taten, wie die von heute, müssen verstanden werden. Nur mit Verständnis kann man Lösungen für eine friedvolle Welt finden. Weiter Öl ins Feuer gießen ist sicher nicht der beste Weg.

Text MHM 07.01.2015

"Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden."
Jimi Hendrix

Nachwort: Leider wird die Pressefreiheit für die Stigmatisierung und die Hetze auf andere Völker und Menschen missbraucht. Hierzulande sind die meisten gängigen Zeitschriften und Zeitungen in einer Hand. Diese verfolgen ihre eigenen Ziele. Und leider sind es sie, die die Keimzelle der Spaltungen sind und Gewalt mit auslösen. Darüber sollten sich die verantwortlichen Herausgeber, gerade in diesen Tagen, große Gedanken machen. Und endlich damit aufhören weiter Öl ins Feuer zu schütten.
Echte Presse- und Meinungsfreiheit ist nur durch eine differenzierte Berichterstattung gegeben. (Ohne Verfolgung von politischen Zielen)
Und erst dann, lohnt sich der Einsatz dafür. Alles andere ist nur Lug und Trug.

Angst zu schüren ist absolut falsch. Das was in Frankreich passiert hat weder mit Krieg noch mit einem Angriff auf die Freiheit zu tun. Als Krieg bezeichnet man militärische Handlungen zwischen verschiedenen Staaten. 
Es ist lediglich ein schlimmes Verbrechen. Verbrechen passieren überall auf der Welt. Leider kann man sie nur schwer verhindern. Also besonnen bleiben und einen kühlen Kopf bewahren.

Text MHM 2015
  


Volker Pispers ... bis neulich 2014            DVD Tipp!
live aus dem Pantheon-Theater, Bonn im Mai 2014



Inhalt:
1. Opening
2. Merkel forever
3. Ablenkung durch Skandale
4. Die ganz große Ablenkung
5. Arabischer Frühling und der Kampf für Demokratie
6. Wir sind die Guten
7. Opfer für die Menschenrechte
8. Merkels Duktus und die Ahnungslosigkeit
9. Die Riesterrentenschweinerei
10. Offizielle Lügen
11. Wirtschaftsexperten und Prognosen
12. Prognosen im Rückblick
13. Der Kapitalismus und die Wettbewerbsfähigkeit
14. Die Mauer war unser Freund
15. Verteilungskämpfe, AFD und Festung Europa
16. Schuldenkrise  und Zinsen
17. Lösungsansätze
18. Schicksalsgemeinschaft in der Mediendemokratie
19. Die flexible Merkel
20. Demokratie, Sprechblasen und Sänftenträger
21. Sicher in den Abgrund
22. Sozialismus, Gauck und NSA
23. Rentenlüge und Ängste
24. Abspann




Drei Fragezeichen ???

Gestern fanden mal wieder Baumfällungen entlang der Bahngleise zwischen Johanneskirchen und Englschalking statt. (Bepflanzung dient den Anwohnern als Lärmschutz)
Es wär ja in Ordnung und wichtig gewesen, wenn man vom Sturm beschädigte Bäume schneidet und unansehliches Gestrüpp entfernt. Aber mitunter gesunde Bäume?
Dieses mal auf dem Grund und Boden der Landeshauptstadt. Auf Anfrage bei den Arbeitern, wurden diese Fällungen von der Stadt München beauftragt. 
Nach Anruf bei der zuständigen Behörde, erhielt ich die Auskunft, dass keinerlei Anträge für diese Arbeiten vorliegen und ich solle umgehend die Polizei einschalten. Auf meine Frage, warum denn der Bürger die Polizei einschalten müsse, und nicht die Stadt selber, bekam ich die nur die Anwort, dass das eben so sei.
Gesagt getan, stellte sich dann aber heraus, dass alles rechtens sei und es für diese Arbeiten keinerlei Anträge bedarf.
Man könnte den Eindruck bekommen, die Behörden wissen selber nicht was vor sich geht. Eine Hand weiss nicht was die andere tut. Alles wird verkompliziert damit der Bürger es gleich bleiben lässt, sich für etwas einzusetzen. Selbst der Verantwortliche Herr F. vom Gartenbauamt konnte im persönlichen Gespräch gegen diese Vermutung nichts entgegnen.
Der komische Beigeschmack bleibt, dass wenn der Bürger sich nicht an die Polizei wendet, sei es der Landeshauptstad auch egal was gemacht wird. Ob genehmigt oder nicht.
Da bleiben nur noch drei Fragezeichen übrig ???

Im März 2013 fanden entlang dieser Strecke Baumfällungen von Seiten der Deutschen Bahn statt. Diese mussten eingestellt werden, da ab mitte Februar keine Baumfällungen erlaubt sind (Vogelbrutzeit). Damals hatte sich mein Einsatz gelohnt. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte sogar den Bericht dazu. (Sie meinen Bericht vom März 2013)

An allle Bürger: Ihr Einsatz zählt!!! Aber keiner der zahlreichen Anwohner scheint sich für irgendetwas zu interessieren. Das nächste mal überlasse ich es Ihnen sich einzubringen.

Text MHM 22.01.2015



Zur Erinnerung noch einmal mein Gedicht vom Juli 2014
Damit auch diese unmenschlichen Geschehnisse und die tausenden Toten in unseren Köpfen nicht in Vergessenheit geraten.

Welt, ergreife das Wort!

Zur Nah-Ost Situation:

Egal von welchen Ländern Menschen verachtende Taten ausgehen, die Weltpolitik muss zu einer einheitlichen Moral und Ethik stehen 


7 Jahrzehnte hat man die Welt zum Schweigen gebracht
hat man die Nationen mundtot gemacht

hat man sich einen weiten Vorsprung verschafft
und vor Jahrzehnten hinters Licht geführt alle Staaten mit Dimona-Kraft*

Hinter der Schonungsmaske der besonderen Position
hat man sich hürdenlos verwandelt zur Opposition

Mit zweierlei Maß misst man Menschenwerte
und geht vor mit gnadenloser Härte
gegenüber unschuldigen Kindern, Frauen und Männern die keinerlei Chancen haben
sie sind machtlos gegen die Militärschaft und die gewaltigen Waffen-Gaben

Ist das Herz versauert - Oder ist es gar abhanden gekommen
Warum hat man selbst ein Bildnis des Schreckens angenommen
Wo bleibt das Mitgefühl für zahlreiche unschuldige Leben
Mitgefühl das man selbst beansprucht sollte man auch anderen Menschen geben

Ist es die Herrschaft die man erzielen will
Das ist ein ungerechtes Todesspiel

Drei Menschen vergeltet man mit bald tausenden Seelen
die sich unter den Human unwürdigen Taten quälen
hält gefangen Leben in bitterer Armut, schneidet sie ab von jeglichem Wasser
das ist würdelos und ähnelt einem Menschenhasser

es ist gefährlich geworden für die östliche Welt
zu viel Macht und zu viel Geld

die anderen Nationen können es sich nicht mehr erlauben zu Schweigen
sie müssen sich offenkundig pro Gerechtigkeit aller Völker zeigen

- Was heute ist, ist das was zählt!
Und einerlei Maß muss auf Erden gelten
- nicht das Blut mit Blutbäder vergelten.

Egal von welchen Ländern Menschen verachtende Taten ausgehen
die Weltpolitik muss zu einer einheitlichen Moral und Ethik stehen.


* Dimona ist ein abegelegener Ort in Israel. Dort wurden in den 50er Jahren die Atom-Kontrolleure der USA hinters Licht geführt, indem die israelische Regierung eigens gefälschte Kontrollräume bauen ließ. Nachdem dieser Betrug aufflog durften die US-Atom-Kontrolleure kein weiteres mal kommen um die Sachlage zu begutachten. Die Begründung Israels war die besondere Position des Landes...
Text MonaHarunMahdavi (MHM) Juli 2014







Keine Kommentare:

2018

Link zu Harun Mahdavi:     http://harun-mahdavi.de Link zu LEBEN UND LEBEN LASSEN e.V.:   http://lebenundlebenlassen.org ...